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SAVE THE DATE Diplomausstellung: NEXT GENERATION 2017

POSTED ON August 14th  - POSTED IN Allgemein, Campus der Künste

NEXT GENERATION: Die jährliche Diplomausstellung an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel, präsentiert die Arbeiten von rund 250 Impulsgeberinnen und Impulsgeber an der Schnittstelle von visionärem Freigeist, künstlerisch-gestalterischem Experiment und verbindlicher Umsetzung auf dem Weg zum kreativem Unternehmertum.

Mit ihren Abschlussprojekten schlagen die Gestalterinnen und Gestalter konkrete Lösungsansätze für gegenwärtige Herausforderungen vor oder bieten Perspektiven für den Umgang und Diskurs zur gesellschaftlichen Zukunft an.

Mit Arbeiten aus:
HyperWerk (Gebäude F, Pavillon, dafestival.com)
Industrial Design (Gebäude D, Hochhaus, Foyer)
Innenarchitektur und Szenografie (Gebäude D, Hochhaus, 1. OG)
Lehrberufe für Gestaltung und Kunst (FoodCultureLab)
Masterstudio Design | Integrative Gestaltung (Gebäude A, Ateliergebäude, Erdgeschoss)
Visuelle Kommunikation (Gebäude D, Hochhaus, 2. OG)

Programm

♥ Freitag, 15. September 2017, ab 18.30 Uhr
Institut Industrial Design präsentiert:
Verleihung des Swiss Design Association Förderpreises und
des Amatin Design Förderpreises
Ort: (Gebäude D, Hochhaus, Foyer, in der Ausstellung)

Institut Innenarchitektur und Szenografie präsentiert:
Verleihung des Förderpreises der Vereinigung Schweizer Innenarchitekten/Architektinnen VSI.asai
Ort: (Gebäude D, Hochhaus, 1. OG, in der Ausstellung)

♥ Freitag, 15. September 2017,
ab 19 Uhr
Ausstellungseröffnung mit Apéro
Ort: Freilager-Platz

♥ Sonntag, 17. September 2017, um 11 Uhr
Swiss Cultural Challenge Matinee – Kaffee, Gipfeli und Talks mit Fabia Zindel, Matrix Basel, Mentorin Swiss Cultural Challenge 2017
Sabina Brägger, Bison Premium Wool, Preisträgerin Swiss Cultural Challenge 2016
Claire Reymond, Swiss Cultural Challenge
Ort: (Gebäude D, Hochhaus, Foyer, hinterer Teil)
Weitere Infos: sechallenge.ch/cultural

♥ Sonntag, 17. September 2017, um 13 Uhr
Führung durch die Ausstellung
Treffpunkt: (Gebäude D, Hochhaus, Foyer, Empfang)

♥ Mittwoch, 20. September 2017, um 13 Uhr
Informationsveranstaltung für Studieninteressierte
Suppe und Brot ab 12 Uhr
Treffpunkt: Gebäude D, Hochhaus, Aula, 1. Etage
Weitere Infos: fhnw.ch/hgk/studium

♥ Samstag, 23. September 2017, ab 16 Uhr
Oslo Night 2017
Im Rahmen des Kulturparcours auf dem Campus der Künste lädt die HGK zum Besuch ihrer Diplomausstellung und zum Special des HyperWerks: Virtual Reality Installation & Grand DA Festival mit Vorträgen, Workshops und Performances
Weitere Infos: oslonight.ch

Öffnungszeiten

Samstag, 16. bis Freitag 22. September 2017, jeweils 11 bis 19 Uhr
Samstag, 23. September 13 bis 22 Uhr (Oslo Night)
Sonntag, 24. September 2017, 11 bis 16 Uhr

Weitere Details und Informationen zu allen Absolventinnen und Absolventen finden Sie zur Ausstellungseröffnung am 15. September 2017 auf diplomhgkfhnw.ch.

Die Abbildung zeigt:
Lukas Blum – Bildreize
BA Visuelle Kommunikation
Fotografie: Nici Jost (Alumna MA Fine Arts)
Setdesign: Janina Lutz und Laura Nötzli (4. Semester BA Innenarchitektur und Szenografie)

Jetzt bewerben!

POSTED ON August 1st  - POSTED IN Allgemein, Campus der Künste

Absolvierende von Kunst-, Gestaltungs- und Musikhochschulen können sich ab sofort für die „Swiss Cultural Challenge“ bewerben. Teilnehmende erhalten ein auf sie zugeschnittenes Angebot an Mentorings und Workshops für die Weiterentwicklung ihrer Unternehmensidee.
 
Erfahrene Kulturschaffende geben ihr Wissen aus der Gründungsphase weiter; thematisieren das Spannungsfeld zwischen Ästhetik und Ökonomie; und bieten Zugang zu ihrem Netzwerk:

Simone Koller (Grafikdesignerin und Mitbegründerin von Studio noi, Zürich),
Sebastian Fischenich (Produktdesigner und Creative Director der Agentur Bel Epok, Köln)
Darjan Hil (Mitbegründer der Agentur YAAY und des Co-Working-Space Kleinhafenbasel, Basel)
Thomas Wüthrich (Designer und Mitbegründer von Inchfurniture, Basel)
Matthias Einhoff (Künstler und Kurator sowie Direktor und Mitbegründer des Zentrums für Kunst und Urbanistik, Berlin)
Fabia Zindel (Textildesignerin und Gründerin von Matrix, Basel) 
Daniel Hunziker (Ingenieur und Designer, Gründer von Daniel Hunziker Design Works, Zürich) 
Janine Widler (Kommunikationswissenschaftllerin und Kulturmanagerin, Mitbegründerin der Brandingagentur hej, Zürich) 
Friederike von Wedel-Parlow (Modedesignerin und Gründerin des Beneficial Design Instituts, Berlin)
Daniel Dettwiler (Audiodesigner und Inhaber von Idee und Klang, Basel).
 
Ergänzend zu den Mentorings teilen weitere Persönlichkeiten aus Design, Kunst, Medien, Musik und Wirtschaft im Rahmen von Workshops ihr Fachwissen.
 
Wer für die Teilnahme an der Swiss Cultural Challenge ausgewählt wird, hat die Chance, dass die eigene Projektidee prämiert wird. Das Preisgeld von insgesamt CHF 30.000 wird von der Christoph Merian Stiftung finanziert.
 
Teilnehmen können Kreativschaffende, die in der Schweiz ansässig sind und mindestens einen Bachelor-Abschluss in Kunst, Design, Medien oder Musik nachweisen können, dabei sind Einzelpersonen sowie Teams zugelassen. Die Verständigungssprache ist Deutsch.

Bewerbungsschluss ist der 10. Oktober 2017.

Yornel Martinez Elias zu Gast auf dem Campus der Künste

POSTED ON Juli 18th  - POSTED IN Allgemein, Campus der Künste

Der kubanische Künstler Yornel Martínez Elias wird von Oktober bis Dezember 2017 die Davidoff Art Residency in Basel innehaben. Der Postkonzeptualist folgt auf Guillermo Rodríguez (geb. 1986, Puerto Rico) und Michael Linares (geb. 1979, Puerto Rico) und ist damit bislang der dritte Künstler des von der Davidoff Art Initiative in Zusammenarbeit mit dem Institut Kunst der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW und dem Atelier Mondial ausgerichteten Residency-Programms.

Das Kunstschaffen von Martínez betont die Verbindungen zwischen Worten und Bildern – oftmals unterläuft er dabei die Funktion diskursiver Elemente, um auf diese Weise nachdrücklich deren Bedeutung zu verändern. Um sein Interesse an dem, was er „visuell die Beschränkungen der Sprache überschreiten“ nennt, zu intensivieren, arbeitet er häufig mit anderen Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturschaffenden zusammen.

Eines der Ziele seines Residency-Aufenthalts in Basel liegt für Martínez in der Rekonstruktion einer virtuellen Erfahrung, wobei der kreative Akt und die Erfahrung der Teilnehmenden unterstrichen werden sollen. Zur Zusammenarbeit mit der Hochschule merkt Martínez an: „Es handelt sich um einen Ort und einen Raum für grossartige neue Ideen. Hier treffen Dialoge und unterschiedliche Disziplinen des zeitgenössischen schöpferischen Arbeitens aufeinander, hier steht Bildung und Ausbildung mit anderen interdisziplinären und auf Zusammenarbeit beruhenden Schwerpunktsetzungen im Austausch. An diesen Herangehensweisen teilzuhaben, die auf die Integration der Studienfächer abzielen, wird bereichernd sein, wenn es gilt, mit bestimmten Problemen umzugehen, die in meinem Werk enthalten sind. Meine zukünftigen Arbeiten können davon in hohem Masse profitieren.“

Über den Künstler
Yornel Martínez Elias (geb. 1981 in Manzanilla, Kuba; er lebt und arbeitet in Havanna) arbeitet mit Sprache und Bild und verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der die Zusammenarbeit betont. Im Anschluss an seine Studien in Malerei und Zeichnung an der Academia de Arte Plásticas José J. Tejada (Santiago de Cuba) erhielt Martínez 2007 ein Diplom von der Fine Arts Faculty am Instituto Superior de Arte ISA (Havanna). Zahlreiche Ausstellungen in Kuba und international; zu ihnen zählen in jüngster Vergangenheit u. a.: 2017 die Einzelausstellung Statement, El Apartamento arte contemporáneo (Havanna); 2016 die Einzelausstellung Mi mano derecha no sabe lo que escribe mi mano izquierda (My Right Hand Doesn’t Know What My Left Hand Writes) an der Biblioteca Nacional José Martí (Havanna) sowie die Beteiligungen an den Gruppenausstellungen Roots of Influence, PAMM/Perez Art Museum Miami, Rainbow Caravan, Aichi Triennale (Nagoya), Transhumance, Beyond Cuban Horizons, CAB Art Center (Brüssel); 2015 fand die Einzelausstellung Intervención en la librería, Librería Fayad Jamís im Zuge der XII. Bienal de La Habana (Havanna) statt, die auch Beiträge für verschiedene andere Veranstaltungsorte der XII. Bienal de La Habana lieferte.

Über das Davidoff Art Residency Programm in Basel
Die Davidoff Art Residency Basel ist Teil der Davidoff Art Initiative (DAI). Sie unterstützt zeitgenössische Kunst von Kunstschaffenden aus der Karibik, stärkt Kunstorganisationen und fördert das kulturelle Engagement zwischen der Karibik und dem Rest der Welt. Es stellt eine Zusammenarbeit zwischen DAI, Atelier Mondial und dem Institut Kunst, Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW dar. Jedes Jahr wird eine Künstlerin oder ein Künstler aus der Karibik eingeladen, drei Monate im Atelier Mondial auf dem Campus der Künste zu verbringen und mit Chus Martínez, der Leiterin des Institut Kunst, in der Lehre an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW zusammenzuarbeiten.

Poetry of the Real: Archives Values Futures – 14th and 15th of June 2017

POSTED ON Mai 16th  - POSTED IN Allgemein, Campus der Künste

The various sections of the symposium are grouped around the terms “archive – values – futures” which, based on an extended understanding of the concept of knowledge, also allows for a discussion on power, value and future. Knowledge spawns documenting, ordering, diagnosing, systematizing as well as prognosticating practices made use of by both scientists and artists. In addition, the symposium considers the possibility of extending these practices to include new disciplines and new learning and teaching regimes, thus opening up the perspective on emerging cultures and visions concerning knowledge of the future.

The symposium takes up the challenge and explores how artistic resources can contribute to the emergence of new knowledge systems between past, present and future.

Programme

(a more detailed programme is available for download here)

Section I, Archives: Patterns of Understanding

How is the past constructed? How do memories, collections and archives create an image of the past, which in its totality remains unfathomable? From which reservoir of methods and practices, and models of time and space is new knowledge drawn?

Section II, Values: Art and Knowledge

In their role as knowledge-regulating bodies, media raise questions as to the power systems underpinning that knowledge. What impact does the transfer of media have on the production of knowledge? The difficulty of media representation and the reliance on elaborate technical procedures in data collection.

Section III, Values: Media and Knowledge

Examples from institutional practice: questions regarding the order, distribution and representation of knowledge by means of the media. Which regulatory bodies step into action through media, not least when handling the materiality of knowledge. What significance is given to the knowledge-generating effect every intervention has on material and media culture?

Section IV, Futures: The Emerging Real

This section raises questions as to the expansion of acknowledged aesthetic and scientific practices in view of the current reordering of knowledge, with respect to the future of art, design and the media.

Participants

Carla Delfos, Taco Dibbits, Lars Ebert, Prof. Francesco Erspamer PhD, Jürgen Enge, Jana Eske, Valie Export, Prof. Dr. Melanie Franke, Prof. Wendy Hui Kyong Chun PhD, Prof. Dr. Reinhard Kannonier, Dr. Mario Klinger, Prof. Kirsten Langkilde, Dr. Linda Ludwig, Dr. Tabea Lurk, Prof. Dr. Thomas Macho, Prof. Dr. Claudia Mareis, Prof. Chus Martinez, Prof. Dr. Nicolaj van der Meulen, Dr. Christine Schranz, Dr. Shintaro Miyazaki, Dr. Susanne Neubauer, Prof. Michael Renner, Prof. Pierluigi Sacco PhD, Prof. Jeffrey Schnapp PhD, Christian Schneegass, Prof. Chris Wainwright, Prof. Heinz Wagner and Prof. Dr. Jörg Wiesel

Poetry of the Real: Archives Values Futures

14th/15th of June 2017 from 9 am until 6 pm
FHNW Academy of Art and Design, Campus of the Arts, Freilager-Platz 1, CH-4023 Basel, Auditorium
The conference is free of charge.

Curating Catalogues – Visuelle Kommunikation im Kontext kuratorischer Praxis.

POSTED ON Mai 10th  - POSTED IN Allgemein, Campus der Künste

Seit der erstmaligen Veröffentlichung von Brian O’Doherty’s Essay «In der weissen Zelle» (Artforum 1976) herrscht ein anhaltender Diskurs über die institutionelle Haltung von Museen und deren Einfluss auf die Vermittlung ihrer Inhalte. Die Verbindung zwischen dem Exponat und dem kuratorischen Konzept einerseits sowie dem museumseigenen Kommunikationskonzept andererseits bleibt eine der bislang unzureichend behandelten Forschungsfagen. Sie basiert auf dem Paradigma, dass das Besuchen und Anschauen eines Exponates nach wie vor ein kostbares Gut darstellt und das «Original» seinen eigenen Anspruch formuliert.

Die Digitalisierung von Kunstwerken und deren Massendistribution über analoge oder digitale Kommunikationskanäle rücken die unmittelbare Erfahrung von Kunst zwar in den Hintergrund, doch bieten sie auch die Chance der vertieften Auseinandersetzung und der individuellen ästhetischen Erfahrung. Anders formuliert geht es um die Frage, inwiefern sich das sinnliche Erleben von künstlerischen Exponaten durch gestalterische Praktiken aneignen und transportieren lässt.

Ein im Herbstsemester 2016 entwickeltes Projekt untersucht diese Praktiken anhand von sechs Sammlungsobjekten des Museum der Kulturen Basel. In direkter Anlehnung an das kuratorische Konzept der Dauerausstellung «StrohGold – kulturelle Transformationen sichtbar gemacht» werden die Objekte von Studierenden in einem interaktiven Buch neu inszeniert. Dieses Vorgehen löst die traditionell getrennten Rollen zwischen «Publizieren» und «Kuratieren» auf und unterstreicht die Möglichkeit, dass das Medium «Buch» selbst zu einem Ausstellungsraum werden kann (Bovier 2004), innerhalb dessen editorische, kuratorische und künstlerisch-gestalterische Praktiken ineinander übergehen.

Lazar Jeremic, Benedikt Kaiser

Silvia Balzan, Ah Jin Kim, Yann Martins

Nadia Lanfranchi, Pascale Lustenberger, Tena Kelemen

Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel
Institut Visuelle Kommunikation
Master of Arts in Visueller Kommunikation und Bildforschung

DOZENTIN Prof. Marion Fink

PROJEKT Curating Catalogues. Visuelle Kommunikation im Kontext kuratorischer Praxis.

MODUL Art Direction, HS 2016, 2. Jahr

GASTDOZENT Marius Hügli

KURATORINNEN Stephanie Lovàsz und Beatrice Voirol, Museum der Kulturen Basel

SOFTWARE iart, Münchenstein   /Basel

DOKUMENTARFILM Fabian Kempter

KONZEPT UND DESIGN
STUDIERENDE Silvia Balzan, Ah Jin Kim, Yann Martins
SAMMLUNGSOBJEKT Daruma-Baumheiliger, Japan

STUDIERENDE Lucia De Mosteyrin Munoz, Natalia Rojas Bilbao, Eva Stählin
SAMMLUNGSOBJEKT Muschel, Australien

STUDIERENDE Nadia Lanfranchi, Pascale Lustenberger, Tena Kelemen
SAMMLUNGSOBJEKT Schale für Teezeremonie, Japan

STUDIERENDE Christine Grigoryan, Anna Sajdoková
SAMMLUNGSOBJEKT Gebettafel, Ghana

STUDIERENDE Narine Grigoryan
SAMMLUNGSOBJEKT Nandi, India

STUDIERENDE Lazar Jeremic, Benedikt Kaiser
SAMMLUNGSOBJEKT Sekka Shibori, Japan

Public Domain: Tagung und Workshops

POSTED ON April 7th  - POSTED IN Allgemein, Campus der Künste
Abbildung: Das Nefertiti (Nofretete) Hack Model von Nora Al-Badri und Jan Nikolai Nelles retexturiert von Paul Docherty

Was tun wir mit diesen kulturellen Daten? Könnten wir sie auch nutzen? Braucht es ein neues Modell für den Umgang mit unserem kulturellen Erbe? Die offenen Bestände bieten Chancen für Publikum und Forschung, die erst in den Ansätzen klar werden. Open GLAM oder Open Culture heissen zwei aktuelle Stichworte in diesem Zusammenhang.

Public Domain, eine Tagung mit Workshops widmet sich diesen Themen und behandelt die folgenden Fragen: Was ist heute öffentlich zugänglich, was nicht? Welche Gründe gibt es für das Zögern? Was für Chancen bietet die Öffnung der Sammlungen? Welche Projekte sind exemplarisch und inspirieren auch andere Institutionen? Welche Visionen und Perspektiven gibt es für einen neuen Umgang mit dem kulturellen Erbe?

 

Public Domain richtet sich an Fördererinnen und Vermittler, Museen, Institutionen und Stiftungen sowie alle Freunde des kulturellen Schaffens. Mit Praxisbeispielen aus dem In- und Ausland.

Wann:
24. April 2017, 09:00 bis 17:00 Uhr

Wo:
Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW

Weitere Informationen und Tickets:
www.public-domain-workshop.ch
CHF 65.– inklusive Verpflegung 

Unterstützt von Migros-Kulturprozent, Christoph Merian Stiftung, Präsidialdepartement Basel-Stadt / Abteilung Kultur

REFERENTINNEN UND REFERENTEN

Nora Al-Badri und Jan Nikolai Nelles

Künstler, Berlin (DE)
www.nora-al-badri.de und www.jan-nikolai-nelles.de

Rafael Ball Direktor
ETH Bibliothek, Zürich
www.ethz.ch

Daniel Boos
Digitale Allmend, Zürich
www.danielboos.ch

Stefan Bürer
Leiter Sammlungsinventare / EDV. Historisches Museum Basel www.hmb.ch

Beat Estermann
Gründer OpenGLAM-Arbeitsgruppe und Koordinator Schweizer Kultur-Hackathon, Bern
openglam.ch

Barbara Flückiger
Professorin Seminar für Filmwissenschaft Universität Zürich www.film.uzh.ch

André Golliez
OpenData.ch
www.opendataconsulting.ch

Nicole Graf
Leiterin Bildarchiv ETH Bibliothek, Zürich
www.library.ethz.ch

Daniel Hürlimann
Assistenzprofessor für Informationsrecht an der Universität St.Gallen Herausgeber der Open-Access-Zeitschrift sui-generis.ch
fir.sg/dh

Philip Kübler
CEO ProLitteris und Vorstandsmitglied Suisseculture
philipkuebler.ch

Frédéric Maire
Direktor Cinémathèque Suisse
www.cinematheque.ch

Emanuel Meyer
Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum, Bern
www.ige.ch

Kathrin Passig
Autorin, Berlin (DE)
www.kathrin.passig.de

Franziska Regner
Leiterin Innovation und Entwicklung ETH Bibliothek, Zürich www.library.ethz.ch

Micha L. Rieser
Schweizerisches Bundesarchiv Bern
www.bar.admin.ch

Christiane Sibille
Diplomatische Dokumente der Schweiz, Bern
www.dodis.ch

Christoph Stuehn
Direktor Verein Memoriav, Bern
www.memoriav.ch

Axel Vogelsang
Hochschule Luzern, Design und Kunst
www.hslu.ch

Marc Wehrlin
Filmjurist, Bern
www.marcwehrlin.ch

PROGRAMM

WORKSHOPS

Ab 8.30 Uhr 
Bergrüssungs-Kaffee

9.30 Uhr
Eröffnung:
Philippe Bischof, Präsidialdepartement Basel-Stadt/Abteilung Kultur
Nathalie Unternährer, Christoph Merian Stiftung Basel
Dominik Landwehr, Migros-Kulturprozent

09.45 Uhr
Auftakt-Präsentation
Nora Al Badri & Jan Nikolai Nelles, Berlin: Hacking Nofretete
Panel: Bücher, Bilder, 3D-Daten – alles öffentlich und gratis
Rafael Ball, ETH Bibliothek Zürich
Stefan Bürer, Historisches Museum Basel
Karin Glasemann, Nationalmuseum Stockholm
Bruno Jehle, Digitale Allmend Schweiz
Beat Estermann, Open Data Association / OpenGLAM Schweiz
Moderation: Dominik Landwehr

10.50 Uhr
Pause

11.15 Uhr
Block 2: Public Domain und Zugang zum Schweizer Filmschaffen
Frédéric Maire, Cinémathèque Suisse
Christoph Stuehn, Memoriav
André Golliez, Open Data Switzerland
Marc Wehrlin, Jurist und Filmspezialist, Bern
Barbara Flückiger, Universität Zürich
Moderation: Philippe Bischof

12.30 Uhr
Keynote: Wozu brauchen wir freie Werke?
Kathrin Passig, Autorin

13.00 Uhr
Public Domain und die Revision des URG Was bringt die Revision für die Anliegen von Public Domain und Open Data.
Daniel Boos
, Digitale Allmend Schweiz
Daniel Hürlimann, Universität St. Gallen
Philip Kübler, CEO ProLitteris und Vorstandmitglied Suisseculture Emanuel Meyer, Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum Bern Moderation: Nathalie Unternährer

13.45 Uhr
Lunchpause

15.00 – 16.15 Uhr
Workshops

16.30 Uhr
Axel Vogelsang, Hochschule Luzern
Public Domain: Mehr Chancen als Risiken. Ein persönliches Schlusswort.

17.00 Uhr
Ende der Tagung

Die Einschreibung für die Workshops erfolgt am Tag selbst. Sie können sich bis nach der Pause am Vormittag für einen Workshop einschreiben. Die Anzahl der Plätze ist beschränkt.

1. Cultural Hackathon – OpenGLAM und Open Data in der Schweiz
Erfahrungen, Projekte, Perspektiven
Mit Beat Estermann, Open Data Association / Open GLAM Schweiz
André Golliez, Open Data Switzerland

2. Digitalisieren – aber wie Praxisbeispiele aus der Schweiz und aus Indien
Bruno Jehle, Digitalisierungsexperte, BJ Institute und Digitale Allmend Schweiz

3. Projekte mit Wikipedia
Kooperationsformen mit Gedächtnisinstitutionen: Erfahrungen aus der Praxis (Bundesarchiv, Nationalbibliothek, Universitätsbibliothek Basel) Micha L. Rieser, Schweizer Bundesarchiv Bern

4. Dank Crowdsourcing zu besseren Daten
Das Bildarchiv der ETH-Bibliothek Zürich mit ihrem Projekt zu Bilddaten Nicole Graf und Franziska Regner

5. KIM.BL gemeinsame Kulturgüterplattform der Museen Baselland
Erfahrungen und Perspektiven Marc Limat und Jörg Hampe, museum.bl

6. Film: Warum es so schwierig ist diesen Zugang zu organisieren?
Marc Wehrlin, Filmjurist Bern und ehemaliger Präsident Cinémathèque Suisse Christoph Stuehn, Memoriav Schweiz
Barbara Flückiger, Seminar für Filmwissenschaft Universität Zürich

7. Die anstehende Revision des URG + Rechtliche Fragen
Emanuel Meyer, Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum
Daniel Hürlimann, Universität St.Gallen Daniel Boos, Digitale Allmend

8. Manesse Gammon und historische Spielkarten
Spielen mit Material aus historischen Quellen
Prof. Thomas Weibel, HTW Chur

9. Praxis: Diplomatische Dokumente der Schweiz Dodis
Neue Formen des Zugangs zu historischen Dokumenten.
Christiane Sibille, Diplomatische Dokumente der Schweiz Dodis, Bern

10.Hacking Nofretete
mit Nora Al Badri und Jan Nikolai Nelles, Kunstschaffende Berlin

What about? – Alumni des Instituts Innenarchitektur und Szenografie berichten

POSTED ON März 29th  - POSTED IN Allgemein, Campus der Künste

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Mit What about…? geben Alumni der Innenarchitektur und Szenografie einen Einblick in ihr Schaffen und berichten von ihrer Laufbahn und aktuellen Projekten.

Veranstaltungsort:
Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Freilager-Platz 1, Ateliergebäude, Raum A 3.03 (3.OG)

Eintritt frei

20. April 2017, 17:45 bi 18:45 Uhr

What about Cornelia Vinzens?
Lecture
Facebook-Event

Cornelia Vinzens wurde 1985 in Ruschein / Graubünden geboren. Nach einem einjährigen Praktikum als Schreinerin hat sie 2008 das Studium für Innenarchitektur und Szenografie an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel begonnen und dieses 2011 mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen. Seither lebt und arbeitet sie in Basel als Szenografin im Bereich Ausstellungsgestaltung. Ihre erste Arbeitsstelle nach dem Studium trat sie beim Szenografiebüro ZMIK an, wo sie unter anderem Ausstellungen für das Alpine Museum Bern und für das Museum für Gestaltung Zürich konzipierte und umgesetzte. Seit vier Jahren arbeitet Cornelia bei groenlandbasel in der Museumskonzeption sowie als Projektleiterin für Ausstellungen in der Schweiz und in Deutschland.

Nebenberuflich hat Cornelia Vinzens während der letzten vier Jahre an einem Buchprojekt gearbeitet. Sie begann Erinnerungen aus dem Leben ihrer Grosseltern aufzuschreiben – ein Projekt, das sich im Laufe der Jahre zu einer Sammlung von Lebensgeschichten aus ihrem Heimattal Surselva entwickelte. Hieraus entstand das Buch «Etwas anderes kannten wir nicht. Porträt einer Generation in der Surselva», das im Oktober 2016 im Somedia Verlag erschienen ist-

In Zukunft möchte sich die Stenografin und Autorin vermehrt ihrer Leidenschaft für die Dokumentation widmen. Diesen Herbst beginnt sie das Studium an der Schule für Dokumentarfotografie Grisart in Barcelona.

Titel

27. April 2017, 17:45 bis 18:45 Uhr

What about Fabiana Dondiego?
Lecture

Fabiana Dondiego (Diplom 2010) ist freischaffende Innenarchitektin und Szenografin (u.a. bei Holzer Kobler, melt). Ausserdem arbeitet sie als Assistentin im Bereich Innenarchitektur an der HSLU sowie für Borderfree.

4. Mai 2017, 17:45 bis 18:45 Uhr

What about Elianne Rüedi?
Lecture

Elianne Rüedi wurde 1981 in der Nähe von Bern geboren. Nach dem Vorkurs an der Schule für Gestaltung in Bern und der Lehre als Dekorationsgestalterin schloss sie 2006 das Studium der Innenarchitektur an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW ab.

Nach sechs Jahren in verschiedenen Jobs bei unterschiedlichen Arbeitgebenden in Bern ist sie 2012 im Familienbetrieb eingestiegen. Die 2002 gegründete architktur.rüedi ag* ging aus der Einzelfirma ihres Grossvaters hervor.

Seit Sommer 2016 hat Elianne mit ihrer Schwester Fabienne Rüedi (dipl. Architektin FH) die Geschäftsleitung zu grossen Teilen übernommen. Neben der 60%-Tätigkeit in der Firma mit insgesamt sechs Angestellten ist Elianne auch Familienfrau und Mutter.

*Die architektur.rüedi ag versteht Architektur als ganzheitlichen Prozess zur Schaffung von erlebenswerten Räumen für Mensch, Tier und Umwelt.
In diesem Sinn bearbeitet sie Projekte, in allen möglichen Bereichen, vom Freilaufstall bis zur Einrichtungsberatung genauso wie vom Einfamilienhaus bis zur Bank. Sie begleitet die Bauherrschaft in allen Projektphasen, vom Vorprojekt bis zur Objektübergabe.

18. Mai 2017, 17:25 bis 18:45 Uhr

What about Mattias Moor?
Lecture

Mattias Moor (Diplom 2005) arbeitet bei ZMIK – Studio for Spacial Design, Basel.

8. Juni 2017, 17:45 bis 18:45 Uhr

What about EMYL?
Lecture

Seit 2008 realisiert EMYL – gegründet von Stefanie Schaad, Raphael Höglhammer und Valerie Hess – Projekte im räumlichen Kontext. An den Schnittstellen zu Architektur, Design und Bühne, gestaltet EMYL im interdisziplinären Gestaltungsteam Ausstellungen, Bühnenbilder, Arbeits- und Lebensräume.

Das gemeinsame Studium am Institut Innenarchitektur und Szenografie an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW brachte die drei zusammen. Nach dem Diplom im Jahr 2004 und vier Jahren Praxis im Feld der Architektur, dem Theater und Film, beschlossen sie das Büro EMYL zu gründen. Im Zentrum der Arbeiten steht die intensive Auseinandersetzung mit Inhalten und deren Formgebung sowie der lustvolle Umgang mit Raumbildern.

DOING FASHION GRADUATE SHOW 2017

POSTED ON März 1st  - POSTED IN Allgemein, Campus der Künste
Photo: Stefanie Herbstrith, Larissa Keller, Barabara Stutz, 2nd BA year
Model: Nina Grüninger; Clothes: Evita Rigert, BA Graduate Designer  17; Make-up: Martena Duss; Workshop: Yasmina Haddad supported by Linda Dagli Orti and Swen Keller
Copyright: © 2017 by Institute of Fashion Design, FHNW Academy of Art and Design

Die diesjährige DOING FASHION GRADUATE SHOW 2017 findet am Samstag, 18. März 2017 in der Dreispitzhalle Basel/Münchenstein in unmittelbarer Nähe zur Hochschule statt:

 

LOOK THERAPY

Look Therapy setzt einen Prozess in Gang, der unser individuelles Auftreten und das damit verbundene «Wie wir aussehen und wie wir gesehen werden wollen» untersucht. Look Therapy als Alltagsritual, als befreiende ästhetische Praxis vor dem morgendlichen Spiegel und dem abendlichen Ausgang (in der Nacht sind nicht alle Katzen schwarz).

Anziehen als Kommunikationsakt und Reaktion, als intuitives Spiel mit Identität und Identifikation, als Teil oder Gegenteil unserer Kultur. Look Therapy: immer wieder hinsehen, das Auge pflegen – mit ironischer Eitelkeit, glitzernder Askese, düsterem Glanz, ambitionierter Verschwendung und Mut zur Hässlichkeit. Der Ermüdungsgesellschaft etwas entgegensetzen, den Mittelweg meiden, durch digitale Wüsten und analoge Himmel hinweg Blickkontakt halten, in Echtzeit wachsam bleiben gegenüber dem Anderen, dem Unbekannten.

Im Ritual des wechselseitigen Betrachtens entfaltet sich die Magie des Blicks.

Let our look be your therapy. Let us heal you hard from the Normcore.

 

Für all diejenigen, die nicht persönlich an der DOING FASHION GRADUATE SHOW 2017 teilnehmen konnten: Tune in!

Weitere Infos unter: doingfashion.ch
Tickets gibt es unter: starticket.ch

About to Eat: Kochen und Essen als Ästhetische Praxis

POSTED ON Februar 28th  - POSTED IN Allgemein, Campus der Künste

About to Eat ist eine neue Veranstaltungsreihe des Instituts Ästhetische Praxis und Theorie, konzipiert von Anneli Käsmayr im Rahmen des SNF-Forschungsprojekts Kochen und Essen als Ästhetische Praxis.

About to Eat lädt Gäste aus Kunst, Philosophie und Praxis zum Thema „Kochen und Essen” ein. „About to eat“ bezeichnet den Moment, in dem wir im Begriff sind, zu essen, bezeichnet also ein zeitnahes davor. Was erfahren wir Neues, wenn wir den Gegenstand, den wir essen möchten, näher betrachten? Wie verändert er sich in der Kunst, in der Philosophie oder im Glas?

About heisst aber auch „über“. Genau das möchte die Veranstaltungsreihe tun: sich über Fragen von Körperlichkeit, Handlungsmöglichkeiten, Performativität, Zeit, Deutungsräume und Erfahrung in Bezug auf Essen und Schmecken auseinandersetzen.

Ganz im Sinne von “wir denken und sprechen anders wenn wir essen” beginnt jeder Abend mit einem Vortrag, dem ein gemeinsamer Diskurs beim Essen folgt, um der vermeintlichen Alltäglichkeit des Kochens und Essens u.a. schmeckend auf die Spur zu kommen.

Veranstaltungsort:
Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Oslo-Strasse 10, 4023 Basel
FoodCultureLab

Eintritt frei

Die Zahl der Plätze ist begrenzt, um Anmeldung wird daher gebeten: ate@kochenundreden.ch. Bitte teilen Sie uns auch Allergien mit, wir versuchen gerne im Rahmen unserer Möglichkeiten darauf einzugehen.

21. März 2017, 18:00 bis 21:00 Uhr

#1 Jenseits von Garnierung – Die Venus im Cremebad
Mit: Sonja Alhäuser, Berlin
Lecture/Workshop

Facebook-Event

 

Sonja Alhäuser gibt einen Einblick in ihre Arbeitsweise und veranschaulicht in gemeinsamen Experimenten die Grenzen zwischen künstlerischer Arbeit und dekorierter Vorspeise. Es geht um figürliche Objekte in Brühe, aufgespiesste Zeichnungen in Häppchen, Garnierung und Dekor und deren Kippmomente, das Geschichtenerzählen mit Hilfe von Lebens- und Nahrungsmitteln, ums Riechen, Schmecken, Anfassen und Einverleiben.

Anhand der „Venus im Cremebad“ und einer Marzipan-Buttercreme-Skulptur werden künstlerische Denkprozesse und Arbeitsschritte durchlaufen, hinterfragt und diskutiert, aber auch der gemeinsame Verzehr der Arbeiten ist Teil des Workshops.

Sonja Alhäuser ist Künstlerin; sie zeichnet Rezeptabläufe, stellt Skulpturen aus Schokolade und Margarine her und auf ihren Eröffnungen erlebt man mitunter üppige Bankette, in denen Rotweinbrunnen sprudeln und Menschen in Schokoladenbäder steigen. Sie liebt es, mit ungewöhnlichen Massen und Mengen von Lebensmitteln zu arbeiten und thematisiert damit die Grenzen zwischen dekadenter Verschwendung und unbändigem Genuss bis hin zur Orgie. Sie zeigt ihre Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in nationalem und internationalem Kontext. Sonja Alhäuser lebt und arbeitet in Berlin.

28. April 2017, 17:00 bis 22:00 Uhr
29. April 2017, 10:00 bis 13:00 Uhr

#2 Fermenting Time: Brot backen mit Sauerteig
Mit: Michael Fesca, Berlin/Linz

Lecture/Workshop

Facebook-Event

Die Umwandlung organischer Stoffe durch Bakterien oder Pilzkulturen in der Fermentation, wie Bier, Sauerteigbrot, Sauerkraut oder Käse, hervorgerufen durch spontane Verunreinigung, könnte auch als Metapher einer inhärent anarchischen Qualität der Abweichung gelesen werden, die eine gestaltende Oberhand in Frage stellt. Eher ein Werk langer Hand mit unterschwellig brodelnden Prozessen, ein Langzeitprozess im Loop.

So dicht kommt uns nichts wie unsere Speisen. Ihre Zelebrierung, Intensivierung oder Verfeinerung, kreiert einen Beat unseres Befindens und unserer Stimmungen, den selbst getimten Genuss von eigentlich Lebensnotwendigem. Wann trifft es uns? Was macht einen beliebigen Moment zu einem Besonderen? Enttaktet und gelenkt durch das gemeinsame Backen eines Brotes, durch Speisen, Zuhören und Sprechen wollen wir in einem gleichsam langsamen Groove Fermentation als qualitativen Shift betrachten.

Michael Fesca erarbeitet Installationen, Performances, Texte und Ausstellungen zu antihegemonialen Zeitlichkeiten und ihren somatischen Dimensionen. Dabei untersucht er Phänomene des Cool-Inflationären, des Aus-dem-Takt-Kommens und des (Zu-)Lange-Brauchens. Projekte: Groove als Episteme (Kunstuni Linz), Redemption Jokes (nGbK Berlin:2015), FXPO! (Fondazione Forma Milano: 2015), Therapeutische Allianzen (Kampnagel Hamburg: 2014).

9. Mai 2017, 18:00 bis 22:00 Uhr

#3 Philosophisch dinieren
Mit: Leon Joskowitz, Frankfurt am Main

Tischgespräch

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Kochen und Essen gehören zu unserem Alltag wie Atmen und Schlafen. Dabei ist vieles am Kochen und Essen gerade wegen der Alltäglichkeit dieser Handlungen schwer zu durchschauen. Doch wer diese Beiläufigkeiten des Alltages zu performativen Akten umdeutet, eröffnet sich eine philosophische Welt und neue Handlungsmöglichkeiten.
Beim gemeinsamen „Philosophischen Dinieren“ stellt Leon Joskowitz seine Ideen zum Kochen und Essen als performative Praxis vor. Am Abend selbst wird gekocht, gespeist und diese Tätigkeiten in fünf Schritten unterschieden: die Techne des Kochens, die Speise als Objekt, das gemeinsame Mahl als inszenierte Aufführung, das Essen und Kauen als ästhetische Erfahrung und schliesslich die Verdauung.

Der Abend ist auf 12 Personen begrenzt.

Leon Joskowitz ist in Frankfurt am Main geboren. Er hat Philosophie in Berlin und Lissabon studiert, führt eine Catering Firma und hat das internationale Kulinarische Festival Frankfurt gegründet. Beim „Philosophischen Dinieren“ im Museum Angewandte Kunst untersucht er die Performativität von Kochen und Essen.

24. Mai 2017, 18:00 bis 21:00 Uhr mit Ausklang in einer Bar

#4 TrashTiki: “One man’s trash is another man’s treasure.”
Mit: Iain Griffiths & Kelsey Ramage, London
Lecture/Workshop

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This workshop is about the importance of more sustainable waste practises in the food and drink world, that can be easily translated into other creative fields. Exploring the tasteful possibilities that can be found in scraps of so-called food waste gives a whole new perspective not only on the creation process of flavour but also on questions of source and sustainability. In using what we have and transforming it through different techniques we discover a playful new way to value materials around us. The aim of this talk will be to not only labour importance of more sustainable waste practises in the (bar) kitchen, but also highlight the opportunity that exists in almost every operation to do so, and in turn create a participatory environment where all turn trash to (liquid) treasure. What happens if we define „waste“ in a new way?

Following the talk and a practical hands-on discourse will a fade-out in a local bar where Kelsey and Iain will make drinks with everything that has been made in the practical part of the lecture.

This lecture/workshop will be held in English.

Trash Tiki is a pop up by London’s well known bartenders Iain Griffiths of Mr Lyan and Kelsey Ramage of Dandelyan, that is looking to address the issue of mass consumption the booming craft cocktail culture has created globally. The aim of Trash Tiki is to show consumers and the bar industry the potential to create a more environmentally minded bar program, with their own set to the dulcet, punk tones of The Misfits & The Ramones. Griffiths’ & Ramage’s combined goal is to put some feeling back into the increasingly emotionless topic of sustainability whilst inspiring others to follow suit.

From ramen joints to high end hotel bars, the purpose of Trash Tiki travelling around the world is to see how cuisines and cultures waste different flavours by putting them in the trash rather than using them. To them it’s time to see the breadth of potential behind the products we’re wasting every day. Trash Tiki is about producing original recipes and share everything online for all to go out and make difference. This is not about a one night party, but a lasting impact!

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