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Part 2: François Gremaud & Pierre Mifsud, Conférence de choses

POSTED ON November 14th  - POSTED IN 

Die Performance (in französischer Sprache) Conférence de choses ist ein Exkurs ohne Ende, eine Folge von endlosen Fakten und Informationen, angereichert mit unerwarteten und plötzlichen Wendungen des Conférenciers! Die Darbietung lebt von der schauspielerischen Leistung von Pierre Misfud, der sich auf das Wesentliche konzentriert: ein Schauspieler und ein Publikum in einem gegebenen Raum zu einer gegebenen Zeit, ohne absehbares Ergebnis, ohne Auffangnetz, ohne Technik.

Programm:

Dienstag, 14.11.2017 – 17.15 Uhr
30. Stock des Roche Turms, Grenzacherstrasse 124, 4058 Basel
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich: infos@tinguely.ch
Im Anschluss Meet’n’Greet mit den Künstlern bei einem Cüpli

Mittwoch 15.11.2017 – 17 Uhr
Mediathek der HGK – FHNW, 8. OG Gebäude D: Freilager-Platz 1, 4002 Basel
Eintritt frei, ohne Anmeldung

Donnerstag, 16.11.2017 – 18.30 Uhr
Kunsthalle Mulhouse, La fonderie, 16 rue de la Fonderie, 68100 Mulhouse
Eintritt frei, ohne Anmeldung

Freitag, 17.11.2017 – 12.30 Uhr
GGG Stadtbibliothek, Im Schmiedenhof 10, 4001 Basel
Eintritt frei, ohne Anmeldung

Samstag, 18.11.2017 – 14 Uhr
Cartoonmuseum, St. Alban-Vorstadt 28, 4052 Basel
Kosten: Museumseintritt, ohne Anmeldung

Sonntag, 19.11.2017 – 12–17 Uhr
Museum Tinguely, Paul Sacher-Anlage 1, 4002 Basel
Kosten: Museumseintritt, ohne Anmeldung

Expanding Fields

POSTED ON November 14th  - POSTED IN 

Visual communication has found new inspiration and possibilities, outlets in an ever widening variety of disciplines. The boundary between visual communication and other working fields, the distance between designer and clients, and the emerging feasibility between assignments and own ideas and projects appears to become more blurred.

5. Oktober: berger stadel walsh / basel
26. Oktober: project projects / new york
9. November: neo neo / geneva
23.November: offshore studio / zurich
7. Dezember: johnson / kingston / berne & lucerne
21. Dezember: kueng caputo / zurich

all lectures take place at 5:15 pm, D 1.04 (aula)








Geschichte(n) in der Kunst nach dem Ende des Kalten Krieges

POSTED ON Oktober 16th  - POSTED IN 

Symposium, 2./3. November 2017
Ort: Aula (Hochhaus)

Die Tagung „Geschichte(n) in der Kunst nach dem Ende des Kalten Krieges“ fragt nach den Bedingungen der Herstellung und Beschaffenheit des Erkenntnisbereichs von Geschichte in der Kunst und konkret nach den Auswirkungen einer politisch-ökonomischen Zeitenwende. Die Zäsur nach dem Ende des Kalten Krieges (1989/91) mit dem Zusammenbruch der politischen Blöcke und ihrer ideologischen Systeme zeitigt bahnbrechende ästhetische Konzepte, mit denen Künstlerinnen und Künstler vergangene und heutige Perspektiven auf Geschichte einer Revision unterziehen.

Gemeinhin werden Krisen als Katalysatoren begriffen, die verborgene Möglichkeiten zum Vorschein bringen. Davon ausgehend lässt sich fragen, welche Potenziale im Sinne ästhetischer Vorgehensweisen sich aus den neuen globalen und instabilen Realitäten der jüngeren Geschichte für die gegenwärtige Generation von Künstlerinnen und Künstlern ergeben. Das damit verbundene Phänomen ist in Bezug auf die Gegenwartskunst als „historiografische Wende“ bezeichnet worden. Worum es dabei geht, soll im Rahmen der Tagung vertieft werden.

Zur Diskussion wird gestellt, wie in der Kunst Wissen anderer historischer Disziplinen aus seinem spezifischen Zusammenhang gelöst und in einem hybriden Raum narrativ reorganisiert wird. Es geht darum, die narratologische und historiografische Dimension künstlerischer Arbeiten erkennbar zu machen und aufzuzeigen, worin die Funktionen des Erzählerischen mittels Artefakt – Bild, Ton, Video und Film – liegen könnten. Wie Künstlerinnen und Künstler nach der historiografischen Wende bei der Befragung von Geschichte archivarische Wissensordnungen und deren Repräsentationsweisen transformieren, Informationen in andere mediale und materiale Darstellungsformen übersetzen und im Sinne von künstlerischen Narratologien inszenieren, soll auf der Tagung gezeigt werden.

PROGRAMM
2. November 2017

8:50–9:10 Uhr

Begrüssung / Welcome
Kirsten Langkilde  und Melanie Franke

9:10–10:40 Uhr
Transkulturelle Geschichte(n) / Transcultural (hi)stories

9:10–9:45 Uhr
Keynote:
Ernst van Alphen (Leiden, Niederlande): „The Decline of Narrative and the Rise of the Archive“

The talk is dedicated to art practices that mobilize the model of the archive. These practices probe the possibilities of what art is and can do. But also they explore and challenge the principles on which archival organizations are built. It is since the 1960s that archival principles have increasingly been used by artists to inform, structure, and shape their works. They usually interrogate the self-evidentiary claims of the archive; or their works  result in the creation of another archive as a means of establishing an archaeological relationship to history, evidence, and data. In my talk I will address the decline of narrative as symbolic mode, and the rise of the archive through a reading of works of Walid Raad, Santu Mofokeng and Akram Zaatari.

9:45–10:20 Uhr
Tatiane de Oliveira Elias (Belo Horizonte, Brasilien): „The São Paulo Art Biennial after the end of the Cold War“

This paper examines the extent to which the end of the Cold War influenced art in Latin America, and more especially the São Paulo Art Biennial that was first held in 1951. The focus of the author’s interest is the Biennial’s artistic and political development as influenced by globalization, geopolitical shifts and postcolonial debates.

10:40–10:55 Uhr
Pause / Break

10:55–13:00 Uhr
Revisionen der Moderne / Revisions of modernity

10:55–11:30 Uhr
Robert Kehl (Berlin): „Erzählen, Zeigen, Schweigen – Geschichtsbezügliche Malerei und ihre Rahmungen“

Ausgehend vom künstlerischen Werk Luc Tuymans’ seit den 1990er-Jahren diskutiert Robert Kehl das Wechselverhältnis zwischen narratologischen Ansätzen und ihrem Verschwinden angesichts modernistischer Nachahmungskritik und historischer Traumata. In diesem Spannungsfeld lokalisiert er Tuymans’ Malerei, in der er eine neuartige Rekonfiguration von Werk und Erzählung beobachtet, für die historische Narrative eine besondere Rolle spielen.

11:30–12:05 Uhr
Thorsten Schneider (Bochum): „Von der doppelten Mimesis zum Double Bind – Ian Hamilton Finlay’s visuelle Narrative“

Der schottische Lyriker und Künstler Ian Hamilton Finlay vollzog eine Revision des Modernismus, einen „modernisme noir“, den Thorsten Schneider in seinem Beitrag skizziert. Darüber hinaus lässt sich ihm zufolge in Hamilton Finlays bildkünstlerischen Arbeiten zwischen den 1960er- und 1990er-Jahren der Systemkonflikt zwischen „Ost“ und „West“ als narrativer Subtext lesen. Der Vortrag nimmt dabei besonders das Erzählen im Einzelbild in den Blick.

12:05–12:40 Uhr
Melanie Franke (Basel): „Entdecken und Erzählen – Schlüsselmomente der Moderne bei Simon Starling“

Die Arbeiten des britischen Künstlers Simon Starling lesen sich wie poetologische Handlungsanweisungen, in denen Artefakte oder Persönlichkeiten der Moderne auf ihre Ideen und Möglichkeiten befragt werden. Melanie Franke zeigt, wie Starling ausgehend von umfangreichen Recherchen das Vokabular der Moderne und jene Strukturen, die diesen Mythen zugrunde liegen, durch Medientransfer und Kontextwechsel auf ihre Ursprünge zurückführt. Wie zerlegt er die Utopie einer kohärenten Erzählung, zeigt uns deren Ungereimtheiten auf, auch als Kritik an gegenwärtigen Erzählungen, während er sich selbst narrativer Methoden bedient?

12:40–13:00 Uhr
Diskussion / Discussion

13:00–14:00 Uhr
Lunch

14:00–15:30 Uhr
Widergänger des Archivarischen / Archival ghosts

14:00–14:35 Uhr
Elisabeth Pichler (Berlin): „Grenzwertige Aneignungen – Potenziale eines künstlerischen Umgangs mit fotografischem Material aus den Stasi-Archiven“

Unterschiedliche Formen künstlerischer Aneignung von Archivmaterial aus der Berliner Stasiunterlagenbehörde werden in diesem Vortrag vorgestellt. Anhand zweier künstlerischer Arbeiten von Jens Klein sowie des Duos Wermke und Leinkauf geht Elisabeth Pichler der Frage nach, auf welche Weisen Künstlerinnen und Künstler die „Grenzen der Archive“ ausloten und innerhalb eigenständig gewählter diskursiver Rahmungen Vorhandenes neu sichtbar machen.

14:35–15:10 Uhr
Julia Wolf (Zürich): „Gegenwärtige Ruinen. Künstlerische Perspektiven auf Geschichte(n) in Konfliktzonen“

Zeitgenössische künstlerische Haltungen widmen sich vermehrt „ruinösen“ Orten und suchen nach alternativen medialen Zugängen, um die damit verbundene(n) Geschichte(n) der Zerstörung zu erzählen. Am Beispiel von Künstlern wie Petrit Halilaj oder Michael Rakowitz befasst sich Julia Wolf mit der Frage, wie sich künstlerische Arbeiten, die auf konkrete gegenwärtige Ruinen Bezug nehmen, an Prozessen der Wissensherstellung über unsere Gegenwart beteiligen.

15:10–15:30 Uhr
Diskussion / Discussion

15:30–15:50 Uhr
Pause / Break

15:50–17:20 Uhr
Widerständige Narrative / Resistant narratives

15:50–17:00 Uhr
Artist Talk with Deimantas Narkevičius (Vilnius) and Dieter Roelstraete (Kassel)

Through his films, videos and installations, the artist gives an account of the relationship between official history and subjective recollection. Using archived film, found footage, and films he has made himself, he considers how Socialist biographies and projects are represented cinematically.

17:00–17:30 Uhr
Diskussion / Discussion

17:30 Uhr
Apéro / Drinks

PROGRAMM
3. November 2017

9:00–9:10 Uhr
Begrüssung / Welcome
Melanie Franke

9:10–10:40 Uhr
Transgenerationale Erinnerung / Transgenerational memory

9:10–9:45 Uhr
Dorota Sajewska (Zürich): „Queer-Zeugnis – Entkolonialisierung der Archive in der zeitgenössischen Kunst in Polen (Karol Radziszewski)“

Auf die Besonderheiten der Geschichte der Queer-Kultur in den sozialistischen Ländern unter Bedingungen politischer Unterdrückung und kultureller Marginalisierung rekurriert Dorota Sajewska. Am Beispiel der künstlerischen Arbeiten Karol Radziszewskis werden Prozesse der Archivierung, Remedialisierung und Reinszenierung in der Kunst und performativen Geschichtsschreibung sowie die Rolle des körperbasierten Zeugnisses in transkultureller und transgenerationaler Erinnerung reflektiert.

9:45–10:20 Uhr
Ulrike Gerhardt (Berlin): „Shapes of Postmemory – Transgenerationale Erinnerung in postsozialistischer Videokunst“

In diesem Beitrag wird das Konzept der „Postmemory“ aus dem Kontext der Holocaustforschung gelöst und als eine imaginative, erzählerische Form der transgenerationalen Erinnerung herausgearbeitet. Mit besonderem Blick auf die traumatische Erinnerung an den Gulag stellt Ulrike Gerhardt Videoarbeiten vor, die die Hybridität der Orte, Stadien und Gestalten als Postmemories der sozialistischen Vergangenheit widerspiegeln.

10:20–10:40 Uhr
Diskussion / Discussion

10:40–10:55 Uhr
Pause / Break

10:55–11:30 Uhr
Unvorhersehbare
Instituierungen / Unforeseeable instituent practices

10:55–11:30 Uhr
Ana S. Gonzalez Rueda (St Andrews, Schottland): „Uriel Orlow’s Mafavuke’s Trial and Other Plant Stories – A Decolonial Reading“

Artist Uriel Orlow’s video-installation “The Crown Against Mafavuke” (2016) re-imagines the trial of South African herbalist Mafavuke Ngcobo, accused in 1940 of “untraditional practice” by the local white medical establishment. According to Ana S. Gonzalez Rueda, Orlow’s critical analysis brings to light the confrontation and cross-fertilization between white and indigenous medicine and – from the perspective of the 21st century – puts forward a decolonial epistemological challenge to the Western worldview.

11:30–12:05 Uhr
Victoria H. F. Scott (St. John’s (Neufundland), Kanada): „Spies in the Academy – Academic Freedom and Art History Post 9/11“

After 9/11 academics on both the Left and Right were willing to collaborate with intelligence agencies around the world, in a variety of formal and informal capacities, and art historians were no exception. By questioning in what ways scholars and art historians have collaborated with global intelligence agencies as well as by finding out how this has shaped the academies and the discipline as a whole, Victoria H. F. Scott brings a historical problem to light.

12:05–12:35 Uhr
Final discussion and conclusion

Querblicke – Perspectives of profession

POSTED ON Oktober 16th  - POSTED IN 

Mit der Veranstaltungsreihe «Querblicke – Perspectives of profession» lädt das Institut Industrial Design Akteure aus seinem Netzwerk auf den Campus der Künste in Basel ein: Persönlichkeiten aus Design und Kunst berichten aus ihrem kreativen Alltag.

Veranstaltungsort:
Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW
Freilager-Platz 1, 4002 Basel

Eintritt frei

Weitere Informationen: Institut Industrial Design

21. Februar 2017
17:15 – 20:00 Uhr

YONOH
Clara del Portillo & Alex Selma, Valencia [ES]

ANTENNA
Masamichi Udagawa & Sigi Moeslinger, New York [USA]

KYOKO TANAKA
Kyoko Tanaka, Pforzheim [DE]

RAW EDGES
Yael Mer, London [EN]

28. März 2017
18:15 – 20:00 Uhr

IART
Valentin Spiess, Basel [CH]

DANIEL HUNZIKER DESIGN WORKS
Daniel Hunziker, Zürich [CH]

25. April 2017
18:15 – 20:00 Uhr

ORIS
Lukas Bühlmann, Hölstein [CH]

VELT
Patrick Rüegg & Stefan Rechsteiner, Uster [CH] & Berlin [DE]

17. Oktober 2017
18:15 – 20:00 Uhr
Hochhaus, Raum D 1.04

TRIBECRAFT 
Miriam Nietlispach (Zürich)

MISCHLER’TRAXLER
Thomas Traxler (Wien)

Jasjit Singh, Prof. of Industrial Design, (Lund)

What about? – Alumni des Instituts Innenarchitektur und Szenografie berichten

POSTED ON Oktober 9th  - POSTED IN 

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Mit What about…? geben Alumni der Innenarchitektur und Szenografie einen Einblick in ihr Schaffen und berichten von ihrer Laufbahn und aktuellen Projekten.

Veranstaltungsort:
Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Freilager-Platz 1, Ateliergebäude, Raum A 2.11 (2.OG)

Eintritt frei

20. April 2017, 17:45 bis 18:45 Uhr

What about Cornelia Vinzens?
Lecture
Facebook-Event

Cornelia Vinzens wurde 1985 in Ruschein / Graubünden geboren. Nach einem einjährigen Praktikum als Schreinerin hat sie 2008 das Studium für Innenarchitektur und Szenografie an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel begonnen und dieses 2011 mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen. Seither lebt und arbeitet sie in Basel als Szenografin im Bereich Ausstellungsgestaltung. Ihre erste Arbeitsstelle nach dem Studium trat sie beim Szenografiebüro ZMIK an, wo sie unter anderem Ausstellungen für das Alpine Museum Bern und für das Museum für Gestaltung Zürich konzipierte und umgesetzte. Seit vier Jahren arbeitet Cornelia bei groenlandbasel in der Museumskonzeption sowie als Projektleiterin für Ausstellungen in der Schweiz und in Deutschland.

Nebenberuflich hat Cornelia Vinzens während der letzten vier Jahre an einem Buchprojekt gearbeitet. Sie begann Erinnerungen aus dem Leben ihrer Grosseltern aufzuschreiben – ein Projekt, das sich im Laufe der Jahre zu einer Sammlung von Lebensgeschichten aus ihrem Heimattal Surselva entwickelte. Hieraus entstand das Buch «Etwas anderes kannten wir nicht. Porträt einer Generation in der Surselva», das im Oktober 2016 im Somedia Verlag erschienen ist-

In Zukunft möchte sich die Stenografin und Autorin vermehrt ihrer Leidenschaft für die Dokumentation widmen. Diesen Herbst beginnt sie das Studium an der Schule für Dokumentarfotografie Grisart in Barcelona.

Titel

27. April 2017, 17:45 bis 18:45 Uhr

What about Fabiana Dondiego?
Lecture

Fabiana Dondiego (Diplom 2010) ist freischaffende Innenarchitektin und Szenografin (u.a. bei Holzer Kobler, melt). Ausserdem arbeitet sie als Assistentin im Bereich Innenarchitektur an der HSLU sowie für Borderfree.

4. Mai 2017, 17:45 bis 18:45 Uhr

What about Elianne Rüedi?
Lecture

Elianne Rüedi wurde 1981 in der Nähe von Bern geboren. Nach dem Vorkurs an der Schule für Gestaltung in Bern und der Lehre als Dekorationsgestalterin schloss sie 2006 das Studium der Innenarchitektur an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW ab.

Nach sechs Jahren in verschiedenen Jobs bei unterschiedlichen Arbeitgebenden in Bern ist sie 2012 im Familienbetrieb eingestiegen. Die 2002 gegründete architktur.rüedi ag* ging aus der Einzelfirma ihres Grossvaters hervor.

Seit Sommer 2016 hat Elianne mit ihrer Schwester Fabienne Rüedi (dipl. Architektin FH) die Geschäftsleitung zu grossen Teilen übernommen. Neben der 60%-Tätigkeit in der Firma mit insgesamt sechs Angestellten ist Elianne auch Familienfrau und Mutter.

*Die architektur.rüedi ag versteht Architektur als ganzheitlichen Prozess zur Schaffung von erlebenswerten Räumen für Mensch, Tier und Umwelt.
In diesem Sinn bearbeitet sie Projekte, in allen möglichen Bereichen, vom Freilaufstall bis zur Einrichtungsberatung genauso wie vom Einfamilienhaus bis zur Bank. Sie begleitet die Bauherrschaft in allen Projektphasen, vom Vorprojekt bis zur Objektübergabe.

18. Mai 2017, 17:25 bis 18:45 Uhr

What about Mattias Moor?
Lecture

Mattias Moor (Diplom 2005) arbeitet bei ZMIK – Studio for Spacial Design, Basel.

8. Juni 2017, 17:45 bis 18:45 Uhr

What about EMYL?
Lecture

Seit 2008 realisiert EMYL – gegründet von Stefanie Schaad, Raphael Höglhammer und Valerie Hess – Projekte im räumlichen Kontext. An den Schnittstellen zu Architektur, Design und Bühne, gestaltet EMYL im interdisziplinären Gestaltungsteam Ausstellungen, Bühnenbilder, Arbeits- und Lebensräume.

Das gemeinsame Studium am Institut Innenarchitektur und Szenografie an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW brachte die drei zusammen. Nach dem Diplom im Jahr 2004 und vier Jahren Praxis im Feld der Architektur, dem Theater und Film, beschlossen sie das Büro EMYL zu gründen. Im Zentrum der Arbeiten steht die intensive Auseinandersetzung mit Inhalten und deren Formgebung sowie der lustvolle Umgang mit Raumbildern.

26. September 2017, 18:00 Uhr

What about Madeleine Schwendimann?
Lecture

Seit Studienabschluss 2009 am Institut Innenarchitektur und Szenografie bewegt sich Madeleine Schwendimann an der Schnittstelle zwischen Ausstellungsarchitektur, Bühnenbild, Innenarchitektur und Design.

Bei Kossmann.dejong in Amsterdam sammelte sie ihre ersten Berufserfahrungen als Szenografin. Es folgten Praktika als Innenarchitektin bei Hongkong Haihua Architects und EXH Design in Shanghai. Wieder zurück bei Kossmann.dejong, konzipierte und gestaltete sie verschiedene nationale und internationale Ausstellungsprojekte mit.

Sie war am Konzerttheater Bern als Bühnenbildassistentin in mehreren Produktionen der Sparten Oper, Schauspiel und Ballett beteiligt und durfte selbst zwei Bühnenbilder realisieren. Nach Tätigkeit im Wettbewerbsteam bei Holzer Kobler Architekturen in Zürich ist sie seit 2014 Projektleiterin beim atelier oï in La Neuveville und seit 2015 verantwortlich für die Gestalterische Leitung der Abteilung Innenarchitektur und Szenografie.

31. Oktober 2017, 18:00 Uhr

What about Daniela Aeberli?
Lecture

Seit Ende 2010 führt Daniela Aeberli zusammen mit Ihren zwei Büropartnern Daniel Vega und Diego Zanghi ein Büro für Architektur und Innenarchitektur in der Altstadt von Zürich. Im Büro werden gemeinsam mit einem gemischten Team aus Architekten und Innenarchitekten projektbezogene Studien, konkrete Bau- und Innenarchitekturprojekte, komplexe Ausführungsplanungen inklusive Termin- und Kostenkontrolle erdacht, konzipiert, erarbeitet und betreut. Das Haupttätigkeitsfeld liegt dabei im Bauen im und mit dem Bestand.

Daniela Aeberli hat nach ihrem Abschluss als Wissenschatliche-Assistentin bei Prof. A. Spiro an der ETH Zürich gearbeitet und war danach unter anderem bei AEBERLI VEGA ZANGHI Architekten GmbH Zürich, GREGO Architektur GmbH Zürich und Grego & Smolenicky Architektur GmbH Zürich tätig.

IS TECHNOLOGY SEXIST?

POSTED ON Oktober 1st  - POSTED IN 

Artists have largely been concerned with questions that the technology industries consider secondary: What role do women play in the development of technology, and how has technological change affected the roles of women and ideas of gender? How does technology offer possibilities for new social relations and how should we evaluate these possibilities?

A series of experts—local and international—will present and discuss the relevance of gender, race, class, and sexuality in today’s understanding of technology and the development of new technological tools. We consider the art context—and the educational context of the academy—ideal to introduce these questions to a larger audience interested in how art and culture may help neutralize an un-critical approach to media, its presence in our everyday lives, and its contribution to a more equal social future.

Media technologies are a crucial part of our future, and neither an antagonism towards nor celebration of them allows us to better understand what they are and, more importantly, how we act around them. Art has played a seminal role in discussing and contesting the politics of media. Since media, media tools, and technology are representational-based languages, it is not surprising that art and artists were among the first communities to pay attention to the new forms of gender and race relations they provide and confront us with.

The symposium is intended to introduce ideas, but also practical examples, images, works by artists, as well as best practices that address a different use of the media, as well a new user language.

The international symposium is an initiative of Chus Martínez—head of the Art Institute—with the support of the Federal Office of Culture. It consists of two public sessions moderated by Paul Feigelfeld and an internal workshop in the context of the artistic collaborative project WHO WRITES HIS_TORY?

Speakers include: Alan Bogana, Raffael Dörig, Paul Feigelfeld, Hannes Grassegger, Mavie Hörbiger, Matylda Krzykowski, Shusha Niederberger, Filipa Ramos and Emily Segal.

DAY ONE
#Feminism!? Do Virtual Bodies Contribute to New Forms of Gender Relations?
October 11, 2017, 10am–6pm, Aula

 

Media technologies play a large role in creating social norms, because various forms of media—including advertisements, television, and film, but also the architectures of our technologies down to circuit design—are present almost everywhere in current culture. Gender roles, as an example, exist solely because society as a whole chooses to accept them, but they are perpetuated by the media and hardwired into the design of our technologies. Conspicuous viewers and users must be aware of what the media is presenting to them, and make sure they’re not actively participating in a culture of oppression and inequality.

10am – Welcome

10.15–10.30am – Paul Feigelfeld: Introduction

10.30–11.30am – Matylda Krzykowski: The Screen Show

11.45am–12.45pm – Hannes Grassegger: The Algorithmic Lie. Why tech guys find machines very sexy

1–2 pm – LUNCH BREAK

2.15pm–3.15pm – Emily Segal: The Rubens Engine

3.30–4.30pm – Shusha Niederberger: What do we mean with technology? A short introduction into feminist thinking about technology, astonishing practices and the technological performance of being female

5–6.30pm – Alan Bogana: Artist Talk

DAY TWO
Misandry Online, And How We Can Contest It
October 12, 2017, 10am–4pm, Aula

 

This session will revolve around the lack of diversity and presence of misogyny in tech-culture, the myth of meritocracy, and the growing belief in “misandry” online.

10am – Paul Feigelfeld: Introduction and recap day one

10.15–11.15am – Filipa Ramos: The Company one keeps—laptops, lapdogs, lapdances

11.30am–12.30pm – Raffael Dörig: Escaping the Digital Unease

12.45–1.15pm – LUNCH BREAK

1.30–2.30pm – Mavie Hörbiger & Paul Feigelfeld: I‘m not here right now. The Manning-Lamo-Chatlogs Reading

3–4pm – Final Discussion and conclusion

DAY THREE
Workshop WHO WRITES HIS_TORY? with Daniela Brugger, Katharina Brandl, Nicole Boillat and Lysann König
October 13, 2017, 10am–4pm, Media Library, for students of the Art Institute only | Please bring a laptop with you! 

Who writes his_tory? is a collaborative project to question structural discrimination on the internet and especially on Wikipedia, with the aim to hold recurrent writing workshops (Edit-a-thons) on the subject of Art and Feminsm to influence information sustainably, to question historiography and add a feminist perspective to it. Wikipedia is a prominent tool to generate and consolidate knowledge and online research is a basic instrument of artistic work and a daily practice. But the relevant contemporary question is how knowledge and information is spread and how it is funded? Edit-a-thons with the subject Art and Feminsm are held worldwide on all continents and took place for the first time in Basel 5th and 6th March 2016. Prior to the workshop, art historians and artists were invited to take part. It was a public event and everybody could participate. The framework initiative Art+Feminism is active since 2014. In Basel it was initialised for the first time by Daniela Brugger and the Art and Project Space Kaskadenkondensator in 2016. Who writes his_tory? is an open source project in cooperation with Wikimedia & www.artandfeminism.org, artists and supporters www.whowriteshistory.me

More information here.

Art Talks 2017

POSTED ON September 28th  - POSTED IN 

Jan Kiefer – JaJaJaJaJaNeinNeinNeinNeinNein
27. September 2017, 17:30 Uhr
Ateliergebäude, Raum A 0.11

Lecture

Jan Kiefer (*1979 in Trier, Germany, lives and works in Basel, Switzer- land). Since completing his master’s degree at the Academy of Art and Design in Basel in 2012, Kiefer has exhibited widely, in Switzerland and internationally, including at Kunstverein SALTS, Basel (CH), Kai Matsumiya, New York (US) Union Pacific, London (UK), Kunsthalle Basel (CH), Kun- sthaus Baselland (CH), Kunstverein Wiesen (DE), Kunsthalle Athena (GR), Gagosian Gallery (GR). In 2016 he received the Swiss Art Award.

Dominique Koch – Work Presentation
4. Oktober 2017, 17:30 Uhr
Ateliergebäude, Raum A 0.11

Lecture

Dominique Koch (*1983, Luzern, lebt und arbeitet in Basel und Paris) hat an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig studiert. Ihre konzeptuellen Arbeiten befassen sich mit Formen, Gesten und Sprache der Wissensvermittlung sowie philosophischen Fragestellungen, die in räum- liche Audio- und Videoinstallationen sowie in Objekte übersetzt werden. Jüngste Einzelausstellungen sind (Auswahl): Holobiont Society, CAN Neuchâtel (2017, bevorstehend), Maybe We Should Rejuvenate the Words rather than the Bodies, Rinomina Paris (2016); Beyond Chattering and Noise, Centre culturel suisse, Paris (2015). Jüngste Gruppenausstellungen sind (Auswahl): Ex Situ. Samples of Lifeforms, Copenhagen Contempo- rary (2017), Biotopia, Kunsthalle Mainz (2017), Performing Knowledge, Dienstgebäude Zürich (2017), Strange Attractor, The Agency Gallery Lon- don (2016); Swiss Art Awards (2016); Jahresausstellung des Kunstkredit Basel-Stadt, Kunsthalle Basel (2015), Nietzsche, Cyclists and Mushrooms. Language in contemporary art after the iconic turn, Kunst Raum Riehen (2015); How to Play, Galerie Annex14, Zurich (2015).

Alan Bogana – Artist Talk
11. Oktober 2017, 17:30 Uhr
Ateliergebäude, Raum A 0.11

Lecture

Alan Bogana is a multidisciplinary artist based in Geneva, Switzerland. His art practice involves sculpture, computer graphics, electronics, time- based media and holography, and his works are very often presented in the form of installations. During the last years his research has focused on the exploration, real and fictional, of the behaviour of light and its interactions with matter. He completed a Fine Arts Diploma with honours at the Geneva University of Art and Design in 2009, a specialization in computer graphics in 2010 and one in artistic research methodologies at the Zürich Univer- sity of Art and Design in 2013. Recent and forthcoming solo exhibitions include: Mineralogy Museum Mines, Paris (2018); La Rada, Locarno (2017); OnOff, Winterthur (2016); Kunsthaus, Langenthal (2015); Hard Hat, Geneva (2013); Blank Projects, Cape Town (2011). Selected group exhibitions in- clude: CC, Copenhagen; Museo d’arte, Mendrisio (2017); Museo Cantonale, Lugano (2016); Fri-Art, Freiburg; MAGA, Gallarate (2015); Wallis Triennale, Fully; ISEA, Dubai; Swiss Art Awards, Basel; Ammerman Center, New Lon- don (2014), Art en plein air, Môtiers; VHS Festival, Rotterdam (2011).

He has been artist in residence in Zug with the Landis & Gyr Foundation (2015), at the Cité Internationale des Arts in Paris (2014), at the Summer Academy Zentrum Paul Klee in Bern (2014), at the Swiss Institute in Rome (2013-14) and in Cape Town, South Africa with Pro Helvetia (2011).

Alex Turgeon – The Prison House of Poetry
18. Oktober 2017, 17:30 Uhr
Ateliergebäude, Raum A 0.11

Lecture

Alex Turgeon (b. 1988, Halifax, Nova Scotia) is a Canadian artist based in Berlin. He received his BFA from Emily Carr University in 2010. Diverse re- search practices develop networks of associations with his work relating to the social dynamics of gender, sexuality and economy that in turn operate as lexical elements in the conceptual structure of his art making, manifest- ing as forms of poetry, performance and installation. His work has been presented at KW Institute for Contemporary Art (Berlin), Trans Art Trien- nial, Exile Gallery, Center, Spike Art, After the Eclipse, Blackland, Import Projects (Berlin), Franz Kaka (Toronto), Proxy Gallery and Brown University (Rhode Island), as part of Poetry as Practice online exhibition hosted by Rhizome and the New Museum (New York), Contemporary Art Centre (Vil- nius), French Riviera (London), Toves (Copenhagen), the AIRBNB Pavilion for the 2014 Architecture Biennale (Venice). Upcoming presentations in- clude Tunnel Tunnel (Lausanne), Tate (Liverpool) and Clearview Ltd. (Lon- don). His recent collection of poetry, Love Poems for Ceres is published by Broken Dimanche Press, Berlin.

Reto Pulfer – Zustände
25. Oktober 2017, 17:30 Uhr
Ateliergebäude, Raum A 0.11

Lecture

Reto Pulfer (*1981 in Bern) ist in Arlesheim (BL) aufgewachsen und lebt und arbeitet in Berlin. Seine raumgreifenden, immersiven Installationen aus Stoffen und gefundenem Material werden in Performances, Romanschrif- ten, Musik und Malerei weitergeführt. Seine Monographie: “Zustandskata- log: Catalog of States and Conditions” wurde 2017 von Sternberg Press pu- bliziert im Rahmen von fünf Einzelausstellungen im 2015-2016 bei Centre d’Art Contemporain Genève; Musée régional d’art contemporain Occitanie / Pyrénées-Méditerrannée, Sérignan; Spike Island, Bristol; Centre internati- onal d’art et du paysage de l’île de Vassivière; Fórum Eugénio de Almeida, Évora. Weitere Einzelausstellungen bei Hollybush Gardens, London (2017); Espace d’Art Contemporain (les halles), Porrentruy (2016); sic! Raum für Kunst, Luzern (2014); Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft; Swiss Institute, New York (2013). Gruppenausstellungen bei X Bienal de Nicaragua, Swiss Art Awards (2016); Haus der Kulturen der Welt, Berlin (2015); Stroom, Den Haag (2013); Extra City Kunsthal, Antwerpen; MuHKA Museum of Contemporary Art, Antwerpen; Kunsthalle Bern (2010).

Georg Rutishauser – Kunst/Publikation
1. November 2017, 17:30 Uhr
Ateliergebäude, Raum A 0.11

Lecture

Georg Rutishauser (*1963, lebt und arbeitet in Zürich) hat zwischen 1986–1991 an der Höheren Schule für Gestaltung in Zürich studiert. Ab 1987 und bis 2001 arbeitet er mit Matthias Kuhn künstlerisch zusam- men (Rutishauser/Kuhn) und nimmt an zahlreichen Ausstellungen in der Schweiz und im Ausland teil. Er ist Mitbegründer und –betreiber von Kombirama in Zürich. 1998–2001 ist er Mietglied des Kuratorenteams im Kleines Helmhaus (klh), Zürich. Ab 1989 beschäftigt er sich zudem mit der Konzeption, Gestaltung und Produktion von Kunstpublikationen für verschiedene Verlage und Institutionen. Er gründet 1994 der edition fink, Verlag für zeitgenössische Kunst, der 2008 mit dem Prix Meret Oppen- heim ausgezeichnet wurde.

Sandra Knecht – Art Talk
8. November 2017, 17:30 Uhr
Ateliergebäude, Raum A 0.11

Lecture

Sandra Knecht (Projekt “Chnächt kocht” (im Salon Suisse Programme, Biennale Venedig 2017; “Schwein gehabt”: Nose to Tail auf dem Grill. Wir beinen live ein Schwein aus und verarbeiten es direkt vor Ort. Ebenrain Sissach, 2017; Immer wieder sonntags: Chnächt an der Uferstrasse 40, Basel; Gala Abend beim Kitchen Battle in Zürich Rote Fabrik);

Unterrichtet Experimentelle Ästhetik am Institut Ästhetische Praxis und Theorie, FHNW Basel; Beitrag zu ‚Culinary Turn Aesthetic Practice of Coo- kery‘, Transcript Verlag 2017; Video “Und oben sitzt ein Affe”, White Frame The Compiler Screenings, Stadtkino, Basel 2016; Video “Sirocco”, Video- festival Montreal GIV , Canada 2016; Ausgezeichnet mit dem Werkbund La- bel 2016, Deutscher Werkbund Baden-Württemberg 2016; Eröffnung des Koch und Ess Betrieb “Chnächt”, Holzpark, Basel 2015; Ausstellung Master of Art in fine Arts Zhdk Degree Show, Shedhalle Zürich 2014

Julia Geröcs – Art Talk
15. November 2017, 17:30 Uhr
Ateliergebäude, Raum A 0.11

Lecture

Julia Geröcs (*1978 in Budapest, lebt und arbeitet in Zürich).

Susanne M. Winterling – Art Talk
22. November 2017, 17:30 Uhr
Ateliergebäude, Raum A 0.11

Lecture

Susanne M. Winterling (was born in Rehau, Germany, where she still lives. She works across a range of media to explore the sentient economy, digital cultures, and the social life of materials across our built environment. Winterling’s practice reflects upon political as well as aesthetic entangle- ment among human/animal species and the elements in today’s challeng- ing geopolitical context. She also remains focused on historical feminist practices and the commons and highlights different ways of knowledge through embodiment. Winterling is known for her time-based installations critically engaging the representation of reality. Prevailing modernist con- cepts, power structures, and hierarchical historiographies are captured and investigated in her work in the form of spatial constellations. With an em- phasis on enhancing our perceptual and critical consciousness, Winterling undertakes affective and material-based research that highlights the sub- jective interaction between producers, viewers, materials and species in our ecology. Winterling is a professor of contemporary art at the University of Art and Design in Offenbach am Mein. Recent exhibitions and projects include “Myths of the Marble,” HOK Oslo and ICA Philadelphia; “An Inven- tory of Shimmers” at MIT List, Cambridge, MA; Contour Biennale 2017.

Roland Buser – Geteilte Realität
29. November 2017, 17:30 Uhr 
Ateliergebäude, Raum A 0.11

Lecture

Roland Buser Prof. Dr. phil., emeritus Professor für Astronomie am Depar- tement Physik der Universität Basel. Forschungsaufenthalte in Bonn-Hoher List, Edinburgh, U.C. Berkeley und California Institute of Technology. Berater der NASA am Space Telescope Science Institute in Baltimore und Gastprofessor in Strasbourg. Schwerpunkte in Forschung und Lehre: theo- retische Photometrie; Struktur und Entwicklung von Galaxien, speziell der Milchstrasse; Naturphilosophie.

El Turpin – On Crac Alsace
6. Dezember 2017, 17:30 Uhr
Ateliergebäude, Raum A 0.11

Lecture

El Turpin is a curator. She has been director of CRAC Alsace – Centre Rhénan d’Art Contemporain, Altkirch, France, since 2012, where she has curated a variety of exhibitions, including Elisabetta Benassi, Smog a Los Angeles (2013); Anti-Narcissus (2014); together with Filipa Oliveira, Der Leone Have Sept Cabeças (2014); Daniel Steegmann Mangrané, Ani- mal que no existeix (2014); Sophie Nys, Ein Tisch ohne Brot ist ein Brett (2015); Musa paradisiaca, Alma-Bluco (2015); Natalie Czech, One Can’t Have It Both Ways and Both Ways Is the Only Way I Want It (2016) ; La liberté sans nom (2016) ; together with Victor Costales, Zigzag Incisions (2017) ; Jarbas Lopes, e’a’u’ (2017), among others.

Located in Altkirch, close to Switzerland (Basel) and Germany (Freiburg), CRAC Alsace is an art centre dedicated to research, experimentation and creation, which through the conception of exhibitions, publications and educational activities, aims to support artistic production by encourag- ing creative encounters between audience, artists and artworks. Deeply anchors locally, the art centre plays an active role nationally and interna- tionally.

René Pulfer – Aus dem Archiv
13. Dezember 2017, 17:30 Uhr
Ateliergebäude, A 0.11

Lecture

René Pulfer (*1949) ist Künstler, Kurator und Dozent. 1985 bis 2000 war er Leiter der Klasse für Audiovisuelle Gestaltung an der Schule für Gestaltung SfG Basel. Er war ab 2005 Co-Leiter und von 2009 bis 2014 Leiter des Institut Kunst HGK FHNW.

Auswahl Ausstellungen: Kunstmuseum Liechtenstein Vaduz 2011, Kunst- museum Luzern 2008, Kunstmuseum Basel 2005, Swiss Institute New York 1995, Kunsthalle Basel 1993, Witte de With Rotterdam 1989 mit Rémy Zaugg.

Kuratorische Projekte: Art Unlimited 2005: Re-Konstruktion des “Hap- pening Fluids” (1967) von Allan Kaprow, Kunstmuseum Basel und Kunst- halle Basel 1992: “Transform”, Film- und Videoprogramme, Stedelijk Museum Amsterdam 1987: “Revision – Art Programmes of European Tele- vision Stations”, documenta 8 Kassel 1987: Auswahlkomitee Videothek, Videowochen im Wenkenpark Riehen bei Basel 1984, 1986 und 1988: Künstlerische Leitung und Programm.

Lauren Huret – Ways of non-seeing
20. Dezember 2017, 17:30 Uhr
Ateliergebäude, A 0.11

Lecture

Lauren Huret (b. 1984) lives in Geneva. She completed an MFA at HEAD- Genève in 2013. Her interests range from tech-mysticism & brain hacking to complex human feelings. Astonished by the way language and ideas spread into minds and become singular concepts of reality, she explores these modes of dissemination by looking into contemporary narratives that often seem like science fiction (artificial intelligence, global corporations or neurosciences for example). She mainly transmits her rants and critical phantasms about these complex domains via performances, collages, vid- eos or artist books. Lauren Huret has presented her work at Kunsthaus Langenthal, Hard Hat in Geneva, Le Consortium of Dijon, La Panacée in Montpellier, Le Magasin of Grenoble, Neue Galerie in New York and Co- penhagen Contemporary. Performances have been shown at Kunstmuse- um Luzern, Les Urbaines of Lausanne and Schinkel Pavillon in Berlin. In 2016/17, Huret was a resident at the Center for Contemporary art Zamek Ujazdowski, Warsaw.

SAVE THE DATE Diplomausstellung: NEXT GENERATION 2017

POSTED ON September 5th  - POSTED IN 

NEXT GENERATION: Die jährliche Diplomausstellung an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel, präsentiert die Arbeiten von rund 250 Impulsgeberinnen und Impulsgeber an der Schnittstelle von visionärem Freigeist, künstlerisch-gestalterischem Experiment und verbindlicher Umsetzung auf dem Weg zum kreativem Unternehmertum.

Mit ihren Abschlussprojekten schlagen die Gestalterinnen und Gestalter konkrete Lösungsansätze für gegenwärtige Herausforderungen vor oder bieten Perspektiven für den Umgang und Diskurs zur gesellschaftlichen Zukunft an.

Mit Arbeiten aus:
HyperWerk (Gebäude F, Pavillon, dafestival.com)
Industrial Design (Gebäude D, Hochhaus, Foyer)
Innenarchitektur und Szenografie (Gebäude D, Hochhaus, 1. OG)
Lehrberufe für Gestaltung und Kunst (FoodCultureLab)
Masterstudio Design | Integrative Gestaltung (Gebäude A, Ateliergebäude, Erdgeschoss)
Visuelle Kommunikation (Gebäude D, Hochhaus, 2. OG)

Programm

♥ Freitag, 15. September 2017, ab 18.30 Uhr
Institut Industrial Design präsentiert:
Verleihung des Swiss Design Association Förderpreises und
des Amatin Design Förderpreises
Ort: (Gebäude D, Hochhaus, Foyer, in der Ausstellung)

Institut Innenarchitektur und Szenografie präsentiert:
Verleihung des Förderpreises der Vereinigung Schweizer Innenarchitekten/Architektinnen VSI.asai
Ort: (Gebäude D, Hochhaus, 1. OG, in der Ausstellung)

♥ Freitag, 15. September 2017,
ab 19 Uhr
Ausstellungseröffnung mit Apéro
Ort: Freilager-Platz

♥ Sonntag, 17. September 2017, um 11 Uhr
Swiss Cultural Challenge Matinee – Kaffee, Gipfeli und Talks mit Fabia Zindel, Matrix Basel, Mentorin Swiss Cultural Challenge 2017
Sabina Brägger, Bison Premium Wool, Preisträgerin Swiss Cultural Challenge 2016
Claire Reymond, Swiss Cultural Challenge
Ort: (Gebäude D, Hochhaus, Foyer, hinterer Teil)
Weitere Infos: sechallenge.ch/cultural

♥ Sonntag, 17. September 2017, um 13 Uhr
Führung durch die Ausstellung
Treffpunkt: (Gebäude D, Hochhaus, Foyer, Empfang)

♥ Sonntag, 17. September 2017, um 15 – 19 Uhr
KaffeeKludge mit Mike Haefliger und den Master-Absolventinnen und Absolventen des Instituts Lehrberufe für Gestaltung und Kunst
Ort: (Gebäude E, FoodCultureLab, OsloStrasse 10)

♥ Mittwoch, 20. September 2017, um 13 Uhr
Informationsveranstaltung für Studieninteressierte
Treffpunkt: (Gebäude D, Hochhaus, Aula, 1. Etage)

♥ Mittwoch, 20. September 2017, um 17.30 Uhr

MasterTalk mit dem Schweizer Produktdesigner Christophe Guberan
Ort: Gebäude D, Hochhaus, StudioKino, Erdgeschoss

♥ Samstag, 23. September 2017, ab 16 Uhr
Oslo Night 2017
Im Rahmen des Kulturparcours auf dem Campus der Künste lädt die HGK zum Besuch ihrer Diplomausstellung und zum Special des HyperWerks: Virtual Reality Installation & Grand DA Festival mit Vorträgen, Workshops und Performances
Weitere Infos: oslonight.ch

Mehr Informationen zu NEXT GENERATION hier.

Öffnungszeiten

Samstag, 16. bis Freitag 22. September 2017, jeweils 11 bis 19 Uhr
Samstag, 23. September 13 bis 22 Uhr (Oslo Night)
Sonntag, 24. September 2017, 11 bis 16 Uhr

Weitere Details und Informationen zu allen Absolventinnen und Absolventen finden Sie zur Ausstellungseröffnung am 15. September 2017 auf diplomhgkfhnw.ch.

Die Abbildung zeigt:
Lukas Blum – Bildreize
BA Visuelle Kommunikation
Fotografie: Nici Jost (Alumna MA Fine Arts)
Setdesign: Janina Lutz und Laura Nötzli (4. Semester BA Innenarchitektur und Szenografie)

Jetzt bewerben!

POSTED ON August 1st  - POSTED IN 

Absolvierende von Kunst-, Gestaltungs- und Musikhochschulen können sich ab sofort für die „Swiss Cultural Challenge“ bewerben. Teilnehmende erhalten ein auf sie zugeschnittenes Angebot an Mentorings und Workshops für die Weiterentwicklung ihrer Unternehmensidee.
 
Erfahrene Kulturschaffende geben ihr Wissen aus der Gründungsphase weiter; thematisieren das Spannungsfeld zwischen Ästhetik und Ökonomie; und bieten Zugang zu ihrem Netzwerk:

Simone Koller (Grafikdesignerin und Mitbegründerin von Studio noi, Zürich),
Sebastian Fischenich (Produktdesigner und Creative Director der Agentur Bel Epok, Köln)
Darjan Hil (Mitbegründer der Agentur YAAY und des Co-Working-Space Kleinhafenbasel, Basel)
Thomas Wüthrich (Designer und Mitbegründer von Inchfurniture, Basel)
Matthias Einhoff (Künstler und Kurator sowie Direktor und Mitbegründer des Zentrums für Kunst und Urbanistik, Berlin)
Fabia Zindel (Textildesignerin und Gründerin von Matrix, Basel) 
Daniel Hunziker (Ingenieur und Designer, Gründer von Daniel Hunziker Design Works, Zürich) 
Janine Widler (Kommunikationswissenschaftllerin und Kulturmanagerin, Mitbegründerin der Brandingagentur hej, Zürich) 
Friederike von Wedel-Parlow (Modedesignerin und Gründerin des Beneficial Design Instituts, Berlin)
Daniel Dettwiler (Audiodesigner und Inhaber von Idee und Klang, Basel).
 
Ergänzend zu den Mentorings teilen weitere Persönlichkeiten aus Design, Kunst, Medien, Musik und Wirtschaft im Rahmen von Workshops ihr Fachwissen.
 
Wer für die Teilnahme an der Swiss Cultural Challenge ausgewählt wird, hat die Chance, dass die eigene Projektidee prämiert wird. Das Preisgeld von insgesamt CHF 30.000 wird von der Christoph Merian Stiftung finanziert.
 
Teilnehmen können Kreativschaffende, die in der Schweiz ansässig sind und mindestens einen Bachelor-Abschluss in Kunst, Design, Medien oder Musik nachweisen können, dabei sind Einzelpersonen sowie Teams zugelassen. Die Verständigungssprache ist Deutsch.

Bewerbungsschluss ist der 10. Oktober 2017.

Yornel Martinez Elias zu Gast auf dem Campus der Künste

POSTED ON Juli 18th  - POSTED IN 

Der kubanische Künstler Yornel Martínez Elias wird von Oktober bis Dezember 2017 die Davidoff Art Residency in Basel innehaben. Der Postkonzeptualist folgt auf Guillermo Rodríguez (geb. 1986, Puerto Rico) und Michael Linares (geb. 1979, Puerto Rico) und ist damit bislang der dritte Künstler des von der Davidoff Art Initiative in Zusammenarbeit mit dem Institut Kunst der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW und dem Atelier Mondial ausgerichteten Residency-Programms.

Das Kunstschaffen von Martínez betont die Verbindungen zwischen Worten und Bildern – oftmals unterläuft er dabei die Funktion diskursiver Elemente, um auf diese Weise nachdrücklich deren Bedeutung zu verändern. Um sein Interesse an dem, was er „visuell die Beschränkungen der Sprache überschreiten“ nennt, zu intensivieren, arbeitet er häufig mit anderen Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturschaffenden zusammen.

Eines der Ziele seines Residency-Aufenthalts in Basel liegt für Martínez in der Rekonstruktion einer virtuellen Erfahrung, wobei der kreative Akt und die Erfahrung der Teilnehmenden unterstrichen werden sollen. Zur Zusammenarbeit mit der Hochschule merkt Martínez an: „Es handelt sich um einen Ort und einen Raum für grossartige neue Ideen. Hier treffen Dialoge und unterschiedliche Disziplinen des zeitgenössischen schöpferischen Arbeitens aufeinander, hier steht Bildung und Ausbildung mit anderen interdisziplinären und auf Zusammenarbeit beruhenden Schwerpunktsetzungen im Austausch. An diesen Herangehensweisen teilzuhaben, die auf die Integration der Studienfächer abzielen, wird bereichernd sein, wenn es gilt, mit bestimmten Problemen umzugehen, die in meinem Werk enthalten sind. Meine zukünftigen Arbeiten können davon in hohem Masse profitieren.“

Über den Künstler
Yornel Martínez Elias (geb. 1981 in Manzanilla, Kuba; er lebt und arbeitet in Havanna) arbeitet mit Sprache und Bild und verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der die Zusammenarbeit betont. Im Anschluss an seine Studien in Malerei und Zeichnung an der Academia de Arte Plásticas José J. Tejada (Santiago de Cuba) erhielt Martínez 2007 ein Diplom von der Fine Arts Faculty am Instituto Superior de Arte ISA (Havanna). Zahlreiche Ausstellungen in Kuba und international; zu ihnen zählen in jüngster Vergangenheit u. a.: 2017 die Einzelausstellung Statement, El Apartamento arte contemporáneo (Havanna); 2016 die Einzelausstellung Mi mano derecha no sabe lo que escribe mi mano izquierda (My Right Hand Doesn’t Know What My Left Hand Writes) an der Biblioteca Nacional José Martí (Havanna) sowie die Beteiligungen an den Gruppenausstellungen Roots of Influence, PAMM/Perez Art Museum Miami, Rainbow Caravan, Aichi Triennale (Nagoya), Transhumance, Beyond Cuban Horizons, CAB Art Center (Brüssel); 2015 fand die Einzelausstellung Intervención en la librería, Librería Fayad Jamís im Zuge der XII. Bienal de La Habana (Havanna) statt, die auch Beiträge für verschiedene andere Veranstaltungsorte der XII. Bienal de La Habana lieferte.

Über das Davidoff Art Residency Programm in Basel
Die Davidoff Art Residency Basel ist Teil der Davidoff Art Initiative (DAI). Sie unterstützt zeitgenössische Kunst von Kunstschaffenden aus der Karibik, stärkt Kunstorganisationen und fördert das kulturelle Engagement zwischen der Karibik und dem Rest der Welt. Es stellt eine Zusammenarbeit zwischen DAI, Atelier Mondial und dem Institut Kunst, Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW dar. Jedes Jahr wird eine Künstlerin oder ein Künstler aus der Karibik eingeladen, drei Monate im Atelier Mondial auf dem Campus der Künste zu verbringen und mit Chus Martínez, der Leiterin des Institut Kunst, in der Lehre an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW zusammenzuarbeiten.

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