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BarCamp: 3rd Millennium Education

POSTED ON April 18th  - POSTED IN Campus der Künste

Neuere Untersuchungen zeigen, dass zur Bewältigung der grossen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts ein breiteres und neues Kompetenzverständnis benötigt wird, bei dem Fähigkeiten wie Kreativität, Empathie, Kommunikation und Problemlöser Schlüsselqualifikationen darstellen. Bislang sind jedoch kaum systematische Konzepte zu einer curricularen Verankerung dieser «breadth of skills» in der Hochschullehre vorhanden. Auch eine strategische und umfassende Implementierung neuer Lerntechnologien steht noch aus. Der Bedarf nach einer präziseren Verhältnisbestimmung von «breadth of skills» und Lerntechnologien scheint hierbei zentral. Die Einführung von Massiv Open Online Courses (MOOC’S) sind ein gutes Beispiel dafür, wie neue Lerntechnologien zwar schnell aufgegriffen und implementiert wurden, solche Massnahmen oftmals jedoch von der Angst motiviert sind, relevante Entwicklungen zu verpassen. Die ästhetischen, sozialen und kommunikativen Konsequenzen sind hierbei häufig nicht hinreichend geprüft.

Insbesondere ist zu klären, wie sich die «Digitalisierung der Lehre» und der Bedarf nach auch ästhetisch gehaltvollen Lernerfahrungen sinnvoll aufeinander beziehen lassen. In vielen Disziplinen werden neue Technologien noch immer als blosse Erweiterungen der Tafel, des Lehrbuches und des Arbeitsheftes eingesetzt. Daher suchen wir nach Ansätzen, mit denen neue Technologien des Lernens implementiert werden können um eine kreativen Ausgestaltung und Weiterentwicklung von Learning Spaces zu ermoeglichen. Das Barcamp hat zum Ziel, mit interessierten Teilnehmenden aus interdisziplinären Feldern solche und ähnliche Fragestellungen kritisch zu untersuchen. Die Methode des BarCamp (Unkonferenz) ermöglicht den Teilnehmenden, die relevanten Schwerpunkte des Tages selbst zu definieren, eigene Ideen und brennende Themenschwerpunkte vorzuschlagen und in reger Interaktion mit den weiteren Interessenten neue Entwürfe zu entwickeln.

Melden Sie sich zum kostenloses BarCamp zum Thema «3rd Millennium Education» im Kontext des Forschungsprojektes «Audiovisuelles Mediendesign in tertiären Bildungslandschaften» an!

Das BarCamp findet statt
am 12. Mai 2017
von 9:00 bis 16:00 Uhr
am Institut für Ästhetische Praxis und Theorie
der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Freilagerplatz 1, 4023 Basel, Hochhaus.

Anmeldung an info.iaep.hgk@fhnw.ch.

ACT Performance-Festival am Institut Kunst

POSTED ON April 13th  - POSTED IN Campus der Künste

28. April 2017, 11:00 bis 17:00 Uhr

ACT Auftakt
Der TANK im Pavillon, Freilager-Platz 13, 4023 Basel

Tram Nr.11 ab SBB Bahnhof (Richtung Aesch), Haltestelle Freilager

Tanz zu Dj Marcelle im Der TANK mitten am Tag.

29. April 2017, Nachmittags und Abends

ACT Performance-Festival
Grün 80, Merian Gärten (Lehmhaus), Basel

Tram Nr.10 ab SBB Bahnhof (Richtung Dornach), Haltestelle Neue Welt

Seit 2003 bietet ACT eine Plattform für Kunststudierende an Schweizerischen Hochschulen zur Realisation von performativen Projekten. Jedes Jahr tourt das Festival durch die Schweiz und macht in verschiedenen Städten Halt. Die Festivalanlässe verstehen sich als offenes Laboratorium zur Erprobung performativer Projekte und künstlerischer Strategien.

Am 28. und 29. April macht das Festival in Basel an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW Station.

Mit den Performerinnen und Performern:
Anastasia Chaguidouline, Avital Cohen, Effi Mer Delamaskis, Roman Etter, Jordis Fellmann, Klarissa Flückiger, Sonia Flückiger, Gloria Galovic, Noah Gamma, Irene Geisseler, Fabian Gemperle, Melanie Gobet, Hannah Grüninger, Severin Hallauer, Melvin Hasler, Tom Kramer, Marina Kummer, Larissa Lang, Barbara Meyer Cesta, Cilio Minella, Martina Morger, Amina Nabi, Riccarda Naef, Linda Neukirchen, Désirée Nüesch, Moritz Praxmarer, Jorge Raka, Stefani Reichenbach, Ivan Röösli, Sebastien Rück, Rim Sabo, Mélanie Savelkouls, Malou Schneider, Olivia Schneider, Angéle Siegenthaler, Quirin Streuli, Christoph Studer-Harper, Benjamin Sunarjo, Cecily Walti, Astrid Welburn, Natalia Wespi, Wassili Widmer, Mahtola Wittmer

Moderation: Till Langschied
Verpflegung: Iris Brodbeck, Matthias Büchel, Jérémy Gigandet, Andrea Wenger

Mehr Informationen hier.

Public Domain: Tagung und Workshops

POSTED ON April 7th  - POSTED IN Allgemein, Campus der Künste
Abbildung: Das Nefertiti (Nofretete) Hack Model von Nora Al-Badri und Jan Nikolai Nelles retexturiert von Paul Docherty

Was tun wir mit diesen kulturellen Daten? Könnten wir sie auch nutzen? Braucht es ein neues Modell für den Umgang mit unserem kulturellen Erbe? Die offenen Bestände bieten Chancen für Publikum und Forschung, die erst in den Ansätzen klar werden. Open GLAM oder Open Culture heissen zwei aktuelle Stichworte in diesem Zusammenhang.

Public Domain, eine Tagung mit Workshops widmet sich diesen Themen und behandelt die folgenden Fragen: Was ist heute öffentlich zugänglich, was nicht? Welche Gründe gibt es für das Zögern? Was für Chancen bietet die Öffnung der Sammlungen? Welche Projekte sind exemplarisch und inspirieren auch andere Institutionen? Welche Visionen und Perspektiven gibt es für einen neuen Umgang mit dem kulturellen Erbe?

 

Public Domain richtet sich an Fördererinnen und Vermittler, Museen, Institutionen und Stiftungen sowie alle Freunde des kulturellen Schaffens. Mit Praxisbeispielen aus dem In- und Ausland.

Wann:
24. April 2017, 09:00 bis 17:00 Uhr

Wo:
Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW

Weitere Informationen und Tickets:
www.public-domain-workshop.ch
CHF 65.– inklusive Verpflegung 

Unterstützt von Migros-Kulturprozent, Christoph Merian Stiftung, Präsidialdepartement Basel-Stadt / Abteilung Kultur

REFERENTINNEN UND REFERENTEN

Nora Al-Badri und Jan Nikolai Nelles

Künstler, Berlin (DE)
www.nora-al-badri.de und www.jan-nikolai-nelles.de

Rafael Ball Direktor
ETH Bibliothek, Zürich
www.ethz.ch

Daniel Boos
Digitale Allmend, Zürich
www.danielboos.ch

Stefan Bürer
Leiter Sammlungsinventare / EDV. Historisches Museum Basel www.hmb.ch

Beat Estermann
Gründer OpenGLAM-Arbeitsgruppe und Koordinator Schweizer Kultur-Hackathon, Bern
openglam.ch

Barbara Flückiger
Professorin Seminar für Filmwissenschaft Universität Zürich www.film.uzh.ch

André Golliez
OpenData.ch
www.opendataconsulting.ch

Nicole Graf
Leiterin Bildarchiv ETH Bibliothek, Zürich
www.library.ethz.ch

Daniel Hürlimann
Assistenzprofessor für Informationsrecht an der Universität St.Gallen Herausgeber der Open-Access-Zeitschrift sui-generis.ch
fir.sg/dh

Philip Kübler
CEO ProLitteris und Vorstandsmitglied Suisseculture
philipkuebler.ch

Frédéric Maire
Direktor Cinémathèque Suisse
www.cinematheque.ch

Emanuel Meyer
Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum, Bern
www.ige.ch

Kathrin Passig
Autorin, Berlin (DE)
www.kathrin.passig.de

Franziska Regner
Leiterin Innovation und Entwicklung ETH Bibliothek, Zürich www.library.ethz.ch

Micha L. Rieser
Schweizerisches Bundesarchiv Bern
www.bar.admin.ch

Christiane Sibille
Diplomatische Dokumente der Schweiz, Bern
www.dodis.ch

Christoph Stuehn
Direktor Verein Memoriav, Bern
www.memoriav.ch

Axel Vogelsang
Hochschule Luzern, Design und Kunst
www.hslu.ch

Marc Wehrlin
Filmjurist, Bern
www.marcwehrlin.ch

PROGRAMM

WORKSHOPS

Ab 8.30 Uhr 
Bergrüssungs-Kaffee

9.30 Uhr
Eröffnung:
Philippe Bischof, Präsidialdepartement Basel-Stadt/Abteilung Kultur
Nathalie Unternährer, Christoph Merian Stiftung Basel
Dominik Landwehr, Migros-Kulturprozent

09.45 Uhr
Auftakt-Präsentation
Nora Al Badri & Jan Nikolai Nelles, Berlin: Hacking Nofretete
Panel: Bücher, Bilder, 3D-Daten – alles öffentlich und gratis
Rafael Ball, ETH Bibliothek Zürich
Stefan Bürer, Historisches Museum Basel
Karin Glasemann, Nationalmuseum Stockholm
Bruno Jehle, Digitale Allmend Schweiz
Beat Estermann, Open Data Association / OpenGLAM Schweiz
Moderation: Dominik Landwehr

10.50 Uhr
Pause

11.15 Uhr
Block 2: Public Domain und Zugang zum Schweizer Filmschaffen
Frédéric Maire, Cinémathèque Suisse
Christoph Stuehn, Memoriav
André Golliez, Open Data Switzerland
Marc Wehrlin, Jurist und Filmspezialist, Bern
Barbara Flückiger, Universität Zürich
Moderation: Philippe Bischof

12.30 Uhr
Keynote: Wozu brauchen wir freie Werke?
Kathrin Passig, Autorin

13.00 Uhr
Public Domain und die Revision des URG Was bringt die Revision für die Anliegen von Public Domain und Open Data.
Daniel Boos
, Digitale Allmend Schweiz
Daniel Hürlimann, Universität St. Gallen
Philip Kübler, CEO ProLitteris und Vorstandmitglied Suisseculture Emanuel Meyer, Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum Bern Moderation: Nathalie Unternährer

13.45 Uhr
Lunchpause

15.00 – 16.15 Uhr
Workshops

16.30 Uhr
Axel Vogelsang, Hochschule Luzern
Public Domain: Mehr Chancen als Risiken. Ein persönliches Schlusswort.

17.00 Uhr
Ende der Tagung

Die Einschreibung für die Workshops erfolgt am Tag selbst. Sie können sich bis nach der Pause am Vormittag für einen Workshop einschreiben. Die Anzahl der Plätze ist beschränkt.

1. Cultural Hackathon – OpenGLAM und Open Data in der Schweiz
Erfahrungen, Projekte, Perspektiven
Mit Beat Estermann, Open Data Association / Open GLAM Schweiz
André Golliez, Open Data Switzerland

2. Digitalisieren – aber wie Praxisbeispiele aus der Schweiz und aus Indien
Bruno Jehle, Digitalisierungsexperte, BJ Institute und Digitale Allmend Schweiz

3. Projekte mit Wikipedia
Kooperationsformen mit Gedächtnisinstitutionen: Erfahrungen aus der Praxis (Bundesarchiv, Nationalbibliothek, Universitätsbibliothek Basel) Micha L. Rieser, Schweizer Bundesarchiv Bern

4. Dank Crowdsourcing zu besseren Daten
Das Bildarchiv der ETH-Bibliothek Zürich mit ihrem Projekt zu Bilddaten Nicole Graf und Franziska Regner

5. KIM.BL gemeinsame Kulturgüterplattform der Museen Baselland
Erfahrungen und Perspektiven Marc Limat und Jörg Hampe, museum.bl

6. Film: Warum es so schwierig ist diesen Zugang zu organisieren?
Marc Wehrlin, Filmjurist Bern und ehemaliger Präsident Cinémathèque Suisse Christoph Stuehn, Memoriav Schweiz
Barbara Flückiger, Seminar für Filmwissenschaft Universität Zürich

7. Die anstehende Revision des URG + Rechtliche Fragen
Emanuel Meyer, Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum
Daniel Hürlimann, Universität St.Gallen Daniel Boos, Digitale Allmend

8. Manesse Gammon und historische Spielkarten
Spielen mit Material aus historischen Quellen
Prof. Thomas Weibel, HTW Chur

9. Praxis: Diplomatische Dokumente der Schweiz Dodis
Neue Formen des Zugangs zu historischen Dokumenten.
Christiane Sibille, Diplomatische Dokumente der Schweiz Dodis, Bern

10.Hacking Nofretete
mit Nora Al Badri und Jan Nikolai Nelles, Kunstschaffende Berlin

Dokumentarfilmreihe Media-Reflections

POSTED ON April 4th  - POSTED IN Campus der Künste

In der Filmreihe „Media-Reflections“ zeigen die ehemaligen Dozenten der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW – Reinhard Manz und Angelo A. Lüdin – fünf ihrer Dokumentarfilme, die den Gebrauch verschiedener Medien reflektieren: Vom heiligen Berg von Varallo in Norditalien aus dem 16. Jhdt., bis zum Kunstmonument von Thomas Hirschhorn in der Bronx NY.

Veranstaltungsort:
Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Freilager-Platz 1, Hochhaus, Studiokino, Raum D 0.01

Eintritt frei

26. April 2016, 17:00 bis 18:30 Uhr

Trophäen der Zeit:
von Angelo A. Lüdin und Barbara Zürcher
53 min, deutsch, UT englisch
© 2006 point de vue DOC

Medium: Fotografie

Grossvater Joseph Reinhard, Vater Sepp Reinhard (Katastrophen Sepp) und Sohn Daniel Reinhard, drei Fotografen, drei Generationen, eine Dynastie in Sachseln Kanton Obwalden, der geographischen Mitte der Schweiz. Sie sind jeder zu seiner Zeit Repräsentanten der modernen, medialen Entwicklung. Sie bringen das Abbild der Ereignisse, Besonderheiten und Abnormitäten aus einem persönlichen Blickwinkel in die Zeitungen und damit in die Wohnstuben.

Die Reinhards fotografieren Sensationen des Alltags. Es sind Auftragsarbeiten für diverse lokale Tageszeitungen und internationale Auto-Rennsportmagazine. Diese Fotografien geraten schnell in Vergessenheit und verschwinden für lange Zeit im Archiv. Die Wertschätzung dieser TROPHÄEN DER ZEIT findet erst Jahre später statt. In Sachseln trifft Aktualität auf Vergangenheit.

TROPHÄEN DER ZEIT bewegt sich thematisch zwischen Leben und Tod, zwischen «Leidbildli» und dem Formel-1-Zirkus, zwischen Gegenwärtigem und Vergänglichem und offenbart die einzigartige Ge-legenheit, ein Stück Foto- und Mediengeschichte, aber auch Lokalgeschichte über drei Generationen zu verfolgen, mit Figuren, die über die Fotografie hinaus Anekdoten luzid und humorvoll zu erzählen verstehen.

10. Mai 2017, 17:00 bis 18:30 Uhr

Kameras statt Kanonen:
von Reinhard Manz und Franz Schnyder
80 min, englische oder deutsche Version
© 1998 point de vue DOC

Medium: TV

TV für ethnische Minderheiten im ex-jugoslawischen Mazedonien. Der Zusammenbruch Jugoslawiens hat mit grausamer Deutlichkeit gezeigt, welchen Schaden nationalistisch-ethnisches Denken nach Jahren föderalistischer Koexistenz anrichten kann. Die Bevölkerung der ehemaligen Teilrepublik Mazedonien entschied sich 1991 für die Unabhängigkeit.

Die junge Republik gab sich eine demokratische Verfassung und suchte einen Weg, die Interessen all seiner Volksgruppen – Mazedonier, Albaner, Türken, Rroma, Aromunen und Serben – unter einen Hut zu bringen. Um allen das Gefühl zu geben, in diesem Land ein Sprachrohr zu haben, hat das mazedonische Staatsfernsehen den Minderheiten Sendezeiten eingeräumt. Als UNO Friedenssicherungsprojekt wurden sie mit Unterstützung der Schweiz und Dänemarks weiter ausgebaut.

Kann Minderheitenfernsehen einen Beitrag für den Frieden und eine gemeinsame Zukunft leisten oder verfolgen die Redaktionen nur die Partikularinterssen ihrer Volksgruppe? In unserem Film begleiten wir Journalistinnen und Journalisten der fünf Minderheitenprogramme bei ihren Reportagen: Mazedonien aus fünf Blickwinkeln, zwischen Problembewältigung, Emanzipation, kultureller Identität und Propaganda für territoriale Ansprüche und mehr Macht im Staat.

31. Mai 2017, 17:00 bis 18:30 Uhr

Niklaus Troxler, Jazz in Willisau
Ein Leben mit Jazz und Grafikdesign
von Angelo A. Lüdin und Barbara Zürcher
75 min, deutsch, UT englisch
© 2011 point de vue DOC

Medien: Jazz und Plakatgestaltung

Niklaus Troxler leitete von 1975 bis 2009 das renommierte Jazzfestival im luzernischen Städtchen Willisau und verstand es, Jazz adäquat in Plakatgestaltung umzusetzen.

Als Grafikdesigner und Fachreferent ist er weltweit gefragt. Seine legendären Plakate sind im New Yorker Museum of Modern Art ebenso zu sehen wie auf Schallplattencovers von Stars wie Max Roach, Dave Holland und Irène Schweizer. Persönlich gefärbte Gespräche, Statements von prominenten Wegbe­gleitern, Momente aus dem Schaffensalltag, sowie privates Archivmaterial fügen sich zu einer klangvoll bewegten Bildkomposition. Zusammen mit Konzert- und Festivalimpressionen spiegelt der Film soziokulturelle Veränderungen seit den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts.

Der Film ist eine Hommage an einen leidenschaftlich engagierten, eigenwilligen Kreativen, der im wahrsten Sinne des Wortes von seiner Kunst und dem Jazz beseelt ist.

28. Juni 2017, 17:00 bis 18:30 Uhr

Thomas Hirschhorn – Gramsci Monument:
von Angelo A. Lüdin
92 min, deutsch, englisch UT englisch
© 2014 soap factory

Medium: Kunstinstallation im öffentlichen Raum

Das Werk des Schweizer Künstlers Thomas Hirschhorn polarisiert und zeigt, dass Kunst immer noch hitzige Reaktionen auslösen kann. Doch wie politisch ist Kunst? Was kann Kunst heute bewirken und welche Entwürfe von Realität und Künstlichkeit, von Politik und Kultur prägen unser Bewusstsein?

Die Entstehung und Planung von Hirschhorns Projekt «Gramsci-Monument», eine Hommage an den italienischen Philosophen Antonio Gramsci (1891-1937), steht im Zentrum von Angelo Lüdins Dokumentarfilmprojekt. Der Film zeigt die Arbeit Hirschhorns in allen seinen Phasen. Dabei beobachtet der Regisseur, wie der Künstler bei der Entwicklung und beim Aufbau des «Gramsci-Monuments» mit der multikulturellen Bevölkerung der New Yorker Bronx zusammenarbeitet. Viele dieser Menschen wohnen – unter ökonomisch prekären Bedingungen – in Sozialwohnungen, weitab von der New Yorker Museums-Meile und den Zentren der Hochkultur.

Der Film erzählt von den Interaktionen, die zwischen Kunstwerk und Umgebung entstehen, und spürt den Widersprüchen nach, die sich dabei ergeben. Er stellt die Frage, was Kunst in einem urbanen, marginalisierten Umfeld wie der Bronx bewirken kann.


Plakatausstellung: Instrumentalisierung und Widerstand

POSTED ON April 1st  - POSTED IN Campus der Künste

“Neues schaffen heisst Widerstand leisten,
Widerstand leisten heisst Neues schaffen!”

Gemäss dieses Ausspruchs von Stéphane Hessel stellen die Plakatsammlung der Schule für Gestaltung und das Institut für Visuelle Kommunikation der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW eine Auswahl an Plakaten rund um das Thema “Sub-Kultur” zur Diskussion. Die gezeigten Arbeiten entstanden in den Jahren von 2000 bis 2015 und waren im öffentlichen Raum präsent.

Kuratoren der Ausstellung:
Dr. Kurt Würmli, Kurator Plakatsammlung
Dr. Invar-Torre Hollaus, Dozent am Institut für Visuelle Kommunikation

 

Vernissage: Freitag, 7. April 2017, 18:00 Uhr
Ausstellung: Montag 10. bis Freitag 28. April 2017
Öffnungszeiten: 9:00 bis 17:00 Uhr oder nach Vereinbarung

Ort: Hochschule für Gestaltung, und Kunst FHNW, Freilager-Platz 1, 4023 Basel, Hochhaus, Foyer

What about? – Alumni des Instituts Innenarchitektur und Szenografie berichten

POSTED ON März 29th  - POSTED IN Allgemein, Campus der Künste

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Mit What about…? geben Alumni der Innenarchitektur und Szenografie einen Einblick in ihr Schaffen und berichten von ihrer Laufbahn und aktuellen Projekten.

Veranstaltungsort:
Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Freilager-Platz 1, Ateliergebäude, Raum A 3.03 (3.OG)

Eintritt frei

20. April 2017, 17:45 bi 18:45 Uhr

What about Cornelia Vinzens?
Lecture
Facebook-Event

Cornelia Vinzens wurde 1985 in Ruschein / Graubünden geboren. Nach einem einjährigen Praktikum als Schreinerin hat sie 2008 das Studium für Innenarchitektur und Szenografie an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel begonnen und dieses 2011 mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen. Seither lebt und arbeitet sie in Basel als Szenografin im Bereich Ausstellungsgestaltung. Ihre erste Arbeitsstelle nach dem Studium trat sie beim Szenografiebüro ZMIK an, wo sie unter anderem Ausstellungen für das Alpine Museum Bern und für das Museum für Gestaltung Zürich konzipierte und umgesetzte. Seit vier Jahren arbeitet Cornelia bei groenlandbasel in der Museumskonzeption sowie als Projektleiterin für Ausstellungen in der Schweiz und in Deutschland.

Nebenberuflich hat Cornelia Vinzens während der letzten vier Jahre an einem Buchprojekt gearbeitet. Sie begann Erinnerungen aus dem Leben ihrer Grosseltern aufzuschreiben – ein Projekt, das sich im Laufe der Jahre zu einer Sammlung von Lebensgeschichten aus ihrem Heimattal Surselva entwickelte. Hieraus entstand das Buch «Etwas anderes kannten wir nicht. Porträt einer Generation in der Surselva», das im Oktober 2016 im Somedia Verlag erschienen ist-

In Zukunft möchte sich die Stenografin und Autorin vermehrt ihrer Leidenschaft für die Dokumentation widmen. Diesen Herbst beginnt sie das Studium an der Schule für Dokumentarfotografie Grisart in Barcelona.

Titel

27. April 2017, 17:45 bis 18:45 Uhr

What about Fabiana Dondiego?
Lecture

Fabiana Dondiego (Diplom 2010) ist freischaffende Innenarchitektin und Szenografin (u.a. bei Holzer Kobler, melt). Ausserdem arbeitet sie als Assistentin im Bereich Innenarchitektur an der HSLU sowie für Borderfree.

4. Mai 2017, 17:45 bis 18:45 Uhr

What about Elianne Rüedi?
Lecture

Elianne Rüedi wurde 1981 in der Nähe von Bern geboren. Nach dem Vorkurs an der Schule für Gestaltung in Bern und der Lehre als Dekorationsgestalterin schloss sie 2006 das Studium der Innenarchitektur an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW ab.

Nach sechs Jahren in verschiedenen Jobs bei unterschiedlichen Arbeitgebenden in Bern ist sie 2012 im Familienbetrieb eingestiegen. Die 2002 gegründete architktur.rüedi ag* ging aus der Einzelfirma ihres Grossvaters hervor.

Seit Sommer 2016 hat Elianne mit ihrer Schwester Fabienne Rüedi (dipl. Architektin FH) die Geschäftsleitung zu grossen Teilen übernommen. Neben der 60%-Tätigkeit in der Firma mit insgesamt sechs Angestellten ist Elianne auch Familienfrau und Mutter.

*Die architektur.rüedi ag versteht Architektur als ganzheitlichen Prozess zur Schaffung von erlebenswerten Räumen für Mensch, Tier und Umwelt.
In diesem Sinn bearbeitet sie Projekte, in allen möglichen Bereichen, vom Freilaufstall bis zur Einrichtungsberatung genauso wie vom Einfamilienhaus bis zur Bank. Sie begleitet die Bauherrschaft in allen Projektphasen, vom Vorprojekt bis zur Objektübergabe.

18. Mai 2017, 17:25 bis 18:45 Uhr

What about Mattias Moor?
Lecture

Mattias Moor (Diplom 2005) arbeitet bei ZMIK – Studio for Spacial Design, Basel.

8. Juni 2017, 17:45 bis 18:45 Uhr

What about EMYL?
Lecture

EMYL: bestehend aus Valerie Hess, Stefanie Schaad, Raphael Höglhammer (Diplom 2004) sind Innenarchitektinnen und Szenografen in ihrem eigenen Büro.

035 TERRAIN mit Mathis Ricki + Verein Druckstelle

POSTED ON März 15th  - POSTED IN Campus der Künste

Mit TERRAIN – Diskursfelder der Kunstvermittlung stellt das
Institut Lehrberufe für Gestaltung und Kunst FHNW mögliche berufliche Wege und denkbare Umwege vor:

Mathis Rickli, Alumnus des Instituts Lehrberufe für Gestaltung und Kunst FHNW, leitet seit seinem Masterabschluss 2012 die Spielwerkstatt Kleinhüningen, wo er unter anderem das Projekt “Sammelstelle – Kunstvermittlung im Hafen” 2014 initiierte und durchführte. Zudem arbeitet er als Praxisexperte am Institut und ist im Verein Druckstelle aktiv.

Die Druckstelle ist eine offene Druckwerkstatt, Buchbinderei und Schreibstätte im unteren Kleinbasel. Das quartierspezifische Angebot öffnete im Februar 2017 seine Türen in den Räumlichkeiten der Aktienmühle in Basel.

Kinder und Jugendliche erhalten dort die Möglichkeit mit Text und Bild zu experimentieren. Geschichten werden geschrieben, gezeichnet, gedruckt, gefalzt, geklebt, geheftet, verzettelt und vervielfältigt.
Im Zentrum stehen – in der Auseinandersetzung mit den vor Ort arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern – die Ideen der Kinder.

Mehr zur Druckstelle.

DOING FASHION GRADUATE SHOW 2017

POSTED ON März 1st  - POSTED IN Allgemein, Campus der Künste
Photo: Stefanie Herbstrith, Larissa Keller, Barabara Stutz, 2nd BA year
Model: Nina Grüninger; Clothes: Evita Rigert, BA Graduate Designer  17; Make-up: Martena Duss; Workshop: Yasmina Haddad supported by Linda Dagli Orti and Swen Keller
Copyright: © 2017 by Institute of Fashion Design, FHNW Academy of Art and Design

Die diesjährige DOING FASHION GRADUATE SHOW 2017 findet am Samstag, 18. März 2017 in der Dreispitzhalle Basel/Münchenstein in unmittelbarer Nähe zur Hochschule statt:

 

LOOK THERAPY

Look Therapy setzt einen Prozess in Gang, der unser individuelles Auftreten und das damit verbundene «Wie wir aussehen und wie wir gesehen werden wollen» untersucht. Look Therapy als Alltagsritual, als befreiende ästhetische Praxis vor dem morgendlichen Spiegel und dem abendlichen Ausgang (in der Nacht sind nicht alle Katzen schwarz).

Anziehen als Kommunikationsakt und Reaktion, als intuitives Spiel mit Identität und Identifikation, als Teil oder Gegenteil unserer Kultur. Look Therapy: immer wieder hinsehen, das Auge pflegen – mit ironischer Eitelkeit, glitzernder Askese, düsterem Glanz, ambitionierter Verschwendung und Mut zur Hässlichkeit. Der Ermüdungsgesellschaft etwas entgegensetzen, den Mittelweg meiden, durch digitale Wüsten und analoge Himmel hinweg Blickkontakt halten, in Echtzeit wachsam bleiben gegenüber dem Anderen, dem Unbekannten.

Im Ritual des wechselseitigen Betrachtens entfaltet sich die Magie des Blicks.

Let our look be your therapy. Let us heal you hard from the Normcore.

 

Für all diejenigen, die nicht persönlich an der DOING FASHION GRADUATE SHOW 2017 teilnehmen konnten: Tune in!

Weitere Infos unter: doingfashion.ch
Tickets gibt es unter: starticket.ch

About to Eat: Kochen und Essen als Ästhetische Praxis

POSTED ON Februar 28th  - POSTED IN Allgemein, Campus der Künste

About to Eat ist eine neue Veranstaltungsreihe des Instituts Ästhetische Praxis und Theorie, konzipiert von Anneli Käsmayr im Rahmen des SNF-Forschungsprojekts Kochen und Essen als Ästhetische Praxis.

About to Eat lädt Gäste aus Kunst, Philosophie und Praxis zum Thema „Kochen und Essen” ein. „About to eat“ bezeichnet den Moment, in dem wir im Begriff sind, zu essen, bezeichnet also ein zeitnahes davor. Was erfahren wir Neues, wenn wir den Gegenstand, den wir essen möchten, näher betrachten? Wie verändert er sich in der Kunst, in der Philosophie oder im Glas?

About heisst aber auch „über“. Genau das möchte die Veranstaltungsreihe tun: sich über Fragen von Körperlichkeit, Handlungsmöglichkeiten, Performativität, Zeit, Deutungsräume und Erfahrung in Bezug auf Essen und Schmecken auseinandersetzen.

Ganz im Sinne von “wir denken und sprechen anders wenn wir essen” beginnt jeder Abend mit einem Vortrag, dem ein gemeinsamer Diskurs beim Essen folgt, um der vermeintlichen Alltäglichkeit des Kochens und Essens u.a. schmeckend auf die Spur zu kommen.

Veranstaltungsort:
Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Oslo-Strasse 10, 4023 Basel
FoodCultureLab

Eintritt frei

Die Zahl der Plätze ist begrenzt, um Anmeldung wird daher gebeten: ate@kochenundreden.ch. Bitte teilen Sie uns auch Allergien mit, wir versuchen gerne im Rahmen unserer Möglichkeiten darauf einzugehen.

21. März 2017, 18:00 bis 21:00 Uhr

#1 Jenseits von Garnierung – Die Venus im Cremebad
Mit: Sonja Alhäuser, Berlin
Lecture/Workshop

Facebook-Event

 

Sonja Alhäuser gibt einen Einblick in ihre Arbeitsweise und veranschaulicht in gemeinsamen Experimenten die Grenzen zwischen künstlerischer Arbeit und dekorierter Vorspeise. Es geht um figürliche Objekte in Brühe, aufgespiesste Zeichnungen in Häppchen, Garnierung und Dekor und deren Kippmomente, das Geschichtenerzählen mit Hilfe von Lebens- und Nahrungsmitteln, ums Riechen, Schmecken, Anfassen und Einverleiben.

Anhand der „Venus im Cremebad“ und einer Marzipan-Buttercreme-Skulptur werden künstlerische Denkprozesse und Arbeitsschritte durchlaufen, hinterfragt und diskutiert, aber auch der gemeinsame Verzehr der Arbeiten ist Teil des Workshops.

Sonja Alhäuser ist Künstlerin; sie zeichnet Rezeptabläufe, stellt Skulpturen aus Schokolade und Margarine her und auf ihren Eröffnungen erlebt man mitunter üppige Bankette, in denen Rotweinbrunnen sprudeln und Menschen in Schokoladenbäder steigen. Sie liebt es, mit ungewöhnlichen Massen und Mengen von Lebensmitteln zu arbeiten und thematisiert damit die Grenzen zwischen dekadenter Verschwendung und unbändigem Genuss bis hin zur Orgie. Sie zeigt ihre Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in nationalem und internationalem Kontext. Sonja Alhäuser lebt und arbeitet in Berlin.

28. April 2017, 17:00 bis 22:00 Uhr
29. April 2017, 10:00 bis 13:00 Uhr

#2 Fermenting Time: Brot backen mit Sauerteig
Mit: Michael Fesca, Berlin/Linz

Lecture/Workshop

Facebook-Event

Die Umwandlung organischer Stoffe durch Bakterien oder Pilzkulturen in der Fermentation, wie Bier, Sauerteigbrot, Sauerkraut oder Käse, hervorgerufen durch spontane Verunreinigung, könnte auch als Metapher einer inhärent anarchischen Qualität der Abweichung gelesen werden, die eine gestaltende Oberhand in Frage stellt. Eher ein Werk langer Hand mit unterschwellig brodelnden Prozessen, ein Langzeitprozess im Loop.

So dicht kommt uns nichts wie unsere Speisen. Ihre Zelebrierung, Intensivierung oder Verfeinerung, kreiert einen Beat unseres Befindens und unserer Stimmungen, den selbst getimten Genuss von eigentlich Lebensnotwendigem. Wann trifft es uns? Was macht einen beliebigen Moment zu einem Besonderen? Enttaktet und gelenkt durch das gemeinsame Backen eines Brotes, durch Speisen, Zuhören und Sprechen wollen wir in einem gleichsam langsamen Groove Fermentation als qualitativen Shift betrachten.

Michael Fesca erarbeitet Installationen, Performances, Texte und Ausstellungen zu antihegemonialen Zeitlichkeiten und ihren somatischen Dimensionen. Dabei untersucht er Phänomene des Cool-Inflationären, des Aus-dem-Takt-Kommens und des (Zu-)Lange-Brauchens. Projekte: Groove als Episteme (Kunstuni Linz), Redemption Jokes (nGbK Berlin:2015), FXPO! (Fondazione Forma Milano: 2015), Therapeutische Allianzen (Kampnagel Hamburg: 2014).

9. Mai 2017, 18:00 bis 22:00 Uhr

#3 Philosophisch dinieren
Mit: Leon Joskowitz, Frankfurt am Main

Tischgespräch

Facebook-Event

Kochen und Essen gehören zu unserem Alltag wie Atmen und Schlafen. Dabei ist vieles am Kochen und Essen gerade wegen der Alltäglichkeit dieser Handlungen schwer zu durchschauen. Doch wer diese Beiläufigkeiten des Alltages zu performativen Akten umdeutet, eröffnet sich eine philosophische Welt und neue Handlungsmöglichkeiten.
Beim gemeinsamen „Philosophischen Dinieren“ stellt Leon Joskowitz seine Ideen zum Kochen und Essen als performative Praxis vor. Am Abend selbst wird gekocht, gespeist und diese Tätigkeiten in fünf Schritten unterschieden: die Techne des Kochens, die Speise als Objekt, das gemeinsame Mahl als inszenierte Aufführung, das Essen und Kauen als ästhetische Erfahrung und schliesslich die Verdauung.

Der Abend ist auf 12 Personen begrenzt.

Leon Joskowitz ist in Frankfurt am Main geboren. Er hat Philosophie in Berlin und Lissabon studiert, führt eine Catering Firma und hat das internationale Kulinarische Festival Frankfurt gegründet. Beim „Philosophischen Dinieren“ im Museum Angewandte Kunst untersucht er die Performativität von Kochen und Essen.

24. Mai 2017, 18:00 bis 21:00 Uhr mit Ausklang in einer Bar

#4 TrashTiki: “One man’s trash is another man’s treasure.”
Mit: Iain Griffiths & Kelsey Ramage, London
Lecture/Workshop

Facebook-Event

This workshop is about the importance of more sustainable waste practises in the food and drink world, that can be easily translated into other creative fields. Exploring the tasteful possibilities that can be found in scraps of so-called food waste gives a whole new perspective not only on the creation process of flavour but also on questions of source and sustainability. In using what we have and transforming it through different techniques we discover a playful new way to value materials around us. The aim of this talk will be to not only labour importance of more sustainable waste practises in the (bar) kitchen, but also highlight the opportunity that exists in almost every operation to do so, and in turn create a participatory environment where all turn trash to (liquid) treasure. What happens if we define „waste“ in a new way?

Following the talk and a practical hands-on discourse will a fade-out in a local bar where Kelsey and Iain will make drinks with everything that has been made in the practical part of the lecture.

This lecture/workshop will be held in English.

Trash Tiki is a pop up by London’s well known bartenders Iain Griffiths of Mr Lyan and Kelsey Ramage of Dandelyan, that is looking to address the issue of mass consumption the booming craft cocktail culture has created globally. The aim of Trash Tiki is to show consumers and the bar industry the potential to create a more environmentally minded bar program, with their own set to the dulcet, punk tones of The Misfits & The Ramones. Griffiths’ & Ramage’s combined goal is to put some feeling back into the increasingly emotionless topic of sustainability whilst inspiring others to follow suit.

From ramen joints to high end hotel bars, the purpose of Trash Tiki travelling around the world is to see how cuisines and cultures waste different flavours by putting them in the trash rather than using them. To them it’s time to see the breadth of potential behind the products we’re wasting every day. Trash Tiki is about producing original recipes and share everything online for all to go out and make difference. This is not about a one night party, but a lasting impact!

Art Talks

POSTED ON Februar 15th  - POSTED IN Allgemein, Campus der Künste

Mit der öffentlichen Vortragsreihe Art Talks reagiert das Institut Kunst auf das Bedürfnis, die heutige Kunstpraxis zu hinterfragen und die Ergebnisse dieser Reflexion gemeinsam zu teilen. Die Art Talks funktionieren daher wie ein gemeinschaftlich geführtes Interview und umfassen persönliche Antworten auf die Fragen, wie Kunst gemacht, ausgestellt, geschrieben und vom Publikum aufgenommen wird: Die vortragenden Künstlerinnen und Kulturschaffenden sprechen über ihr Tun und die unterschiedlichen ethisch-ästhetischen Paradigmen der Kunstproduktion in ihrer Region und einer Gesellschaft.

Veranstaltungsort:
Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Freilager-Platz 1, 4023 Basel
Hochhaus, Aula, D 1.04 und Ateliergebäude, A 0.11

Eintritt frei

Weitere Informationen: Institut Kunst

22. Februar
Lucie Kolb (Zürich)
Artists as Editors 

Lucie Kolb (*1985 in Bern) lebt und arbeitet in Zürich. Sie ist Künstlerin, Autorin und Mitherausgeberin des Magazins Brand-New-Life. Sie interessiert sich für editorische Praxen von Künstlerinnen und schreibt an der Akademie der Bildenden Künste Wien eine Dissertation zu den Publikationsprojekten The Fox (1975–76), A.N.Y.P. (1989–99) und e-flux journal (seit 2008). Lucie Kolb ist Herausgeberin u.a. von Art Handling. Partituren der Logistik (mit Christoph Lang, Wolfgang Ullrich und Judith Welter), Zürich 2016; Artistic Research: The Language Issue, Luzern 2014; (New) Institution(alism) (mit Gabriel Flückiger), Zürich 2014; We would like to learn and we are working on a book …, (mit Corinn Gerber und Romy Rüegger), Berlin 2012.

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01. März
Pedro Wirz (Porto)
An Egg for an Eye 

Pedro Wirz (b. 1981 in Sao Paulo, lives and works in Porto, Portugal) received a Bachelor degree of Fine Arts at FHNW HGK Art Institute in Basel, Switzerland. He also studied one year at the Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Germany. His work has been presented at David Dale Gallery, Glasgow (2016); Kai Matsumiya Gallery, New York (2016); Tinguely Museum, Basel (2016); CCS Bard Hessel Museum of Art, Annandale-On-Hudson (2015); Künstlerhaus Stuttgart, Stuttgart (2013); Dortmunder Kunstverein,Dortmund (2013); Palais de Tokyo, Paris (2013); Mendes Wood DM Gallery, Brazil (2013); Centro Cultural São Paulo, São Paulo (2013); Post Studio Tales, Berlin (2012); Kunsthalle Basel, Basel (2011); among others. He was also a resident at the Swiss Institute in Rome, (2015-16), Residency Unlimited (2014) in New York and at the Cité international des Arts, Paris (2012). Together with Raphael Linsi, he runs PANORAMA BOA VISTA, a project space in Porto, Portugal.

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15. März
Esther Hunziker (Basel)
Google, Maps, Ghosts & Satelites 

Esther Hunziker ist Künstlerin, Mediengestalterin und Dozentin für digitale Medien am Institut Kunst HGK FHNW in Basel. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Festivals und Ausstellungen gezeigt, darunter: EMAF European Media Art Festival, Osnabrück (2016); HEK Haus für elektronische Künste ‹Digitale Abstraktionen›, Basel (2016); CentrePasquArt ‹Short Cuts›, Biel (2015); Festival für digitale Kunst ‹Rausch›, Europäische Kunstakademie Trier (2014); FILE Electronic Language International Festival, Sao Paulo (2011); etc. Für ihre Arbeit ‹Earth› wurde sie kürzlich mit dem Basler Medienkunstpreis ausgezeichnet. In ihrem Art Talk spricht sie über «Google, Maps, Ghosts & Satelites», über den kartografierten virtuellen Raum der sich mittels Satellitenbildern und Algorithmen neu konstruiert. Sie stellt eigene Arbeiten sowie unterschiedliche künstlerische Positionen vor, die sich mit der digitalen Landschaft einer simulierten Welt auseinandersetzen und Google Maps als künstlerisches Material nutzen.

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22. März
Jeronimo Voss (Frankfurt am Main)
Art Talk 

Jeronimo Voss (b. 1981) ) lives and works in Frankfurt am Main. His projects were exhibited at Stedelijk Museum Bureau Amsterdam, Der Tank BaselBielefelder KunstvereinMMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main and Gallery Cinzia Friedlaender Berlin as well as in various group shows of international institutions such as Clark House Initiative BombayIrish Museum of Modern Art in DublinVienna SecessionKunsthaus Bregenz and MOCA, Belgrade. His installation Eternity through the Stars was shown in the Planetarium of the Orangery in Kassel as part of dOCUMENTA (13) in 2012. He is a member of the Realism Working Group, that in 2015, together with architecture office Dogma, presented a communal housing model for artists at the House of the World’s Cultures (HKW) in Berlin.

30. März
Milo Rau (Köln)
IIPM – International Institute of Political Murder 

Milo Rau, geboren 1977 in Bern, studierte Soziologie, Germanistik und Romanistik in Paris, Zürich und Berlin, u. a. bei Tzvetan Todorov und Pierre Bourdieu. 1997 unternahm er erste Reportage-reisen (Chiapas, Kuba) und war ab 2000 als Autor für die Neue Zürcher Zeitung tätig. Seit 2003 arbeitet Milo Rau als Regisseur und Autor im In- und Ausland. 2007 gründete er für die Produktion und Auswertung seiner künstlerischen Arbeiten die Theater- und Filmproduktionsgesellschaft IIPM – International Institute of Political Murder, die er seitdem leitet. Seine Theaterinszenierungen und Filme u. a. Die letzten Tage der Ceausescus, Hate Radio, City of Change, Breiviks Erklärung, Die Moskauer Prozesse, The Civil Wars, The Dark Ages, Das Kongo Tribunal, Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs, Five Easy Pieces und Empire tourten durch bisher über 30 Länder und wurden zu den wichtigsten nationalen und internationalen Festivals eingeladen – u. a. Berliner TheatertreffenFestival d’AvignonWiener FestwochenFestival TransAmériquesKunstenfestivaldesarts Brüssel und Biennale Teatro di Venezia. Neben seiner Arbeit für Bühne und Film ist Milo Rau als Dozent für Regie, Kulturtheorie und soziale Plastik an Universitäten und Kunsthochschulen tätig.

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19. April
Jean-Claude Freymond-Guth (Basel) 
OFA: Über das Phänomen «Older Female Artist» und Karrieren im aktuellen Kunstmarkt

Jean-Claude Freymond-Guth hat ein Studium in Vergleichende Kulturwissenschaften, Humboldt Universität zu Berlin sowie ein Studium in Bildende Kunst Zürcher Hochschule für Gestaltung und Kunst absolviert. Er ist Gründer des Non-Profit Kunstraumes Les Complices* in Zürich und der kollektiv betriebenen Ausstellungsfläche mit Buchladen Perla Mode in Zürich. 2006 gründete er die Galerie Freymond-Guth & Co, als Teil von Perla Mode. 2008 zog die Galerie um in eigene Räume in Zürich. 2010 wurde Freymond-Guth Fine Arts AG (Ltd.) gegründet und zwei Jahre später zog die Galerie ins Löwenbräu Areal, 2016 schliesslich der Umzug nach Basel. Seit 2013 gehört Jean-Claude Freymond-Guth zu den Swiss Friends of the Israel Museum, Jerusalem Contributor und ist im Vorstand von Friends of the Swiss Institute for Contemporay Art, New York.

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26. April
Raphael Linsi (Berlin, Zofingen, Porto)
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Raphael Linsi, (b. 1982 Zurich) is an artist and curator. He lives between Zofingen, Berlin, and Porto. Selected Exhibitions include: I dropped a stick at the side of the road, Oslo10, Basel, 2017 (solo); Der Geruch des noch warmen Motors eines am Fusse des Berges geparkten Fahrzeugs, Oracle, Berlin, 2016 (solo); Swiss Art Awards, Basel, 2014 (group). Selected Readings and Lectures include: 754 B.C., Spike, Berlin, (organized by Montez Press), 2016; Editions – Los Caprichos, Pudding Explosion, Headshops, Cheap Art Fair, Slash: Hybrid Ecologies and Audiences Today, Witte de With, Rotterdam, 2014; On boredom, Strange teaching, Held, Leipzig, (organized by Rainer Ganahl), 2014. Together with Pedro Wirz, Linsi runs the exhibition space Panorama Boa Vista in Porto, Portugal. Other curatorial projects include: twenty years, (2014-2015), Berlin, Lake & Only (2011-2013), Trin-Mulin and Basel-based curatorial collective The Forever Ending Story (2009–2011), which he co-founded. He worked as the assistant director of Croy Nielsen Gallery (2014-2015), Berlin, and as assistant curator at Kunst Halle Sankt Gallen (2013). Linsi holds a BA in Fine Arts from HGK FHNW Basel and is currently studying Psychology and Art History at University of Zurich. “There is an obvious absurdity to trying to make a cat love you. One that reminds me in passing of the works of the Dutch artist Bas Jan Ader, in particularly his repeated efforts to defy gravity in Falling I (where he films himself falling off a roof) and Falling II (riding a bicycle into a canal). What links Jan Ader and Linsi and makes their attempts intriguing is not the silliness of their activities but the seriousness with which they partake in them.” (Text Chloe Stead, 2017).

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03. Mai
Greg Parma Smith (New York)
Work Presentation 

Greg Parma Smith, born 1983 in Cambridge, lives and works in New York. (Recent) Solo Exhibitions include: MAMCO, Geneva; Galerie Francesca Pia, Zurich (2017); David Lewis, Last Judgment, New York; MiArt (with David Lewis), Solo booth, Milan (2015); David Lewis, Melancholy, New York (2014); Balice Hertling, In the Station of the Metro, Paris (2013); Art Basel Statements (with Federico Vavassori), Solo booth, Basel (2012); Group Exhibitions (selection): High Art, Chasser le Dragon, Paris; Young Art, Stonebreakers, Curated by Liam Considine, Los Angeles; MoMA PS 1, Greater New York, New York; Kyiv Biennial 2015, The School of Kyiv, Kyiv; White Columns, “Looking Back”, The 9th White Columns Annual, New York; Metro Pictures, Bad Conscience, curated by John Miller, New York; Andrew Roth Gallery, COPIED, Curated by Claire Lehmann, New York; MAGASIN, Art in Pop, Grenoble.

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10. Mai
Marta Riniker-Radich (Geneva/London)
Artist Talk 

Marta Riniker-Radich (b. 1982 in Bern) lives and works in Geneva, Switzerland. She received a BFA from Haute Ecole d’Art et de Design, Geneva. Selected solo exhibitions include Swiss Institute, Every Home a Fortress Every Hearth a Blossom, New York (2016); Aargauer Kunsthaus, Aarau; The sharpest pencil in the stack, 8, rue Saint-Bon, Paris (2015); Scuffling grinding tearing pounding banging slamming, Kunsthaus Langenthal (2013); and Zebedee, New Jerseyy, Basel (2010). Group exhibitions include A Form is a Social Gatherer, Plymouth Rock, Zurich (2015); A Place Like This, Kunsthaus Glarus, Glarus (2014); Hotel Abisso, Centre d’Art Contemporain, Geneva (2013). She is the recipient of the Manor Kunstpreis Aargau 2016.

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17. Mai
Simon Buckley (Glasgow)
Lecture Performance 

Simon Buckley (b. UK, 1984) lives and works in Glasgow, UK. Simon completed his Master in Fine Art (MFA) at the Glasgow School of Art in 2013. Prior to this he obtained a Postgraduate Diploma (PG-Dip) in Analytic Philosophy from Bristol University, where he specialized in Fictionalism, Authorial Intentionalism and Metaethics. Recent and forthcoming solo exhibitions include: I Learnt To Say No And Walk Towards The Sun, AC Repair Co, Toronto, (CA); Rot House, The Tip, Bangkok, (TH); As You Were As We Are, SPREEZ, Munich, (DE); and Nothing Really Matters (except me), The Living Art Museum, Reykjavik, (IC); The Bacon, The Cheese, The Lies and Her Thighs. Schauspiel Commission, Frankfurt am Main, DE. Selected Projects / Group Exhibitions: Prehistoric Loom. The Art Museum of Akurey, Ketilshús, IC; As You Were, As We Are. Spreez, Munich, DE; Yosemite. Voidoid Archive. Glasgow, UK; All You Need. Riverside Space, Bern, Switzerland, CH; Village of Hope Trees. Part 1 Gallery. Koln, DE: Display – Flip Project Space, Napoli / Bari, IT; Radio Arthur. Kunsthaus Baselland, Basel, CH.

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31. Mai 
Youssef Limoud (Basel/Cairo)
Work Presentation 

Youssef Limoud is an Egyptian artist and a writer born in Giza-Egypt, 1964. He graduated from the College of Fine Arts – the painting department, Cairo, 1987, and studied at the Kunstakademie in Düsseldorf with Michael Buthe 1991-1992. His work has been shown internationally in solo and group exhibitions. Currently his work is to be seen in two major exhibitions in Paris at La grande halle de la Villette and at L`institute du monde arabe. Recently he won the Leopold Senghor award of Dak’art 2016 for his installation Maqam. As a writer, he published some books about art, Egyptian art history and poetry. Limoud lives and works between Basel and Cairo.

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