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SAVE THE DATE Diplomausstellung: NEXT GENERATION 2017

POSTED ON August 14th  - POSTED IN Allgemein, Campus der Künste

NEXT GENERATION: Die jährliche Diplomausstellung an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel, präsentiert die Arbeiten von rund 250 Impulsgeberinnen und Impulsgeber an der Schnittstelle von visionärem Freigeist, künstlerisch-gestalterischem Experiment und verbindlicher Umsetzung auf dem Weg zum kreativem Unternehmertum.

Mit ihren Abschlussprojekten schlagen die Gestalterinnen und Gestalter konkrete Lösungsansätze für gegenwärtige Herausforderungen vor oder bieten Perspektiven für den Umgang und Diskurs zur gesellschaftlichen Zukunft an.

Mit Arbeiten aus:
HyperWerk (Gebäude F, Pavillon, dafestival.com)
Industrial Design (Gebäude D, Hochhaus, Foyer)
Innenarchitektur und Szenografie (Gebäude D, Hochhaus, 1. OG)
Lehrberufe für Gestaltung und Kunst (FoodCultureLab)
Masterstudio Design | Integrative Gestaltung (Gebäude A, Ateliergebäude, Erdgeschoss)
Visuelle Kommunikation (Gebäude D, Hochhaus, 2. OG)

Programm

♥ Freitag, 15. September 2017, ab 18.30 Uhr
Institut Industrial Design präsentiert:
Verleihung des Swiss Design Association Förderpreises und
des Amatin Design Förderpreises
Ort: (Gebäude D, Hochhaus, Foyer, in der Ausstellung)

Institut Innenarchitektur und Szenografie präsentiert:
Verleihung des Förderpreises der Vereinigung Schweizer Innenarchitekten/Architektinnen VSI.asai
Ort: (Gebäude D, Hochhaus, 1. OG, in der Ausstellung)

♥ Freitag, 15. September 2017,
ab 19 Uhr
Ausstellungseröffnung mit Apéro
Ort: Freilager-Platz

♥ Sonntag, 17. September 2017, um 11 Uhr
Swiss Cultural Challenge Matinee – Kaffee, Gipfeli und Talks mit Fabia Zindel, Matrix Basel, Mentorin Swiss Cultural Challenge 2017
Sabina Brägger, Bison Premium Wool, Preisträgerin Swiss Cultural Challenge 2016
Claire Reymond, Swiss Cultural Challenge
Ort: (Gebäude D, Hochhaus, Foyer, hinterer Teil)
Weitere Infos: sechallenge.ch/cultural

♥ Sonntag, 17. September 2017, um 13 Uhr
Führung durch die Ausstellung
Treffpunkt: (Gebäude D, Hochhaus, Foyer, Empfang)

♥ Mittwoch, 20. September 2017, um 13 Uhr
Informationsveranstaltung für Studieninteressierte
Suppe und Brot ab 12 Uhr
Treffpunkt: Gebäude D, Hochhaus, Aula, 1. Etage
Weitere Infos: fhnw.ch/hgk/studium

♥ Samstag, 23. September 2017, ab 16 Uhr
Oslo Night 2017
Im Rahmen des Kulturparcours auf dem Campus der Künste lädt die HGK zum Besuch ihrer Diplomausstellung und zum Special des HyperWerks: Virtual Reality Installation & Grand DA Festival mit Vorträgen, Workshops und Performances
Weitere Infos: oslonight.ch

Öffnungszeiten

Samstag, 16. bis Freitag 22. September 2017, jeweils 11 bis 19 Uhr
Samstag, 23. September 13 bis 22 Uhr (Oslo Night)
Sonntag, 24. September 2017, 11 bis 16 Uhr

Weitere Details und Informationen zu allen Absolventinnen und Absolventen finden Sie zur Ausstellungseröffnung am 15. September 2017 auf diplomhgkfhnw.ch.

Die Abbildung zeigt:
Lukas Blum – Bildreize
BA Visuelle Kommunikation
Fotografie: Nici Jost (Alumna MA Fine Arts)
Setdesign: Janina Lutz und Laura Nötzli (4. Semester BA Innenarchitektur und Szenografie)

Jetzt bewerben!

POSTED ON August 1st  - POSTED IN Allgemein, Campus der Künste

Absolvierende von Kunst-, Gestaltungs- und Musikhochschulen können sich ab sofort für die „Swiss Cultural Challenge“ bewerben. Teilnehmende erhalten ein auf sie zugeschnittenes Angebot an Mentorings und Workshops für die Weiterentwicklung ihrer Unternehmensidee.
 
Erfahrene Kulturschaffende geben ihr Wissen aus der Gründungsphase weiter; thematisieren das Spannungsfeld zwischen Ästhetik und Ökonomie; und bieten Zugang zu ihrem Netzwerk:

Simone Koller (Grafikdesignerin und Mitbegründerin von Studio noi, Zürich),
Sebastian Fischenich (Produktdesigner und Creative Director der Agentur Bel Epok, Köln)
Darjan Hil (Mitbegründer der Agentur YAAY und des Co-Working-Space Kleinhafenbasel, Basel)
Thomas Wüthrich (Designer und Mitbegründer von Inchfurniture, Basel)
Matthias Einhoff (Künstler und Kurator sowie Direktor und Mitbegründer des Zentrums für Kunst und Urbanistik, Berlin)
Fabia Zindel (Textildesignerin und Gründerin von Matrix, Basel) 
Daniel Hunziker (Ingenieur und Designer, Gründer von Daniel Hunziker Design Works, Zürich) 
Janine Widler (Kommunikationswissenschaftllerin und Kulturmanagerin, Mitbegründerin der Brandingagentur hej, Zürich) 
Friederike von Wedel-Parlow (Modedesignerin und Gründerin des Beneficial Design Instituts, Berlin)
Daniel Dettwiler (Audiodesigner und Inhaber von Idee und Klang, Basel).
 
Ergänzend zu den Mentorings teilen weitere Persönlichkeiten aus Design, Kunst, Medien, Musik und Wirtschaft im Rahmen von Workshops ihr Fachwissen.
 
Wer für die Teilnahme an der Swiss Cultural Challenge ausgewählt wird, hat die Chance, dass die eigene Projektidee prämiert wird. Das Preisgeld von insgesamt CHF 30.000 wird von der Christoph Merian Stiftung finanziert.
 
Teilnehmen können Kreativschaffende, die in der Schweiz ansässig sind und mindestens einen Bachelor-Abschluss in Kunst, Design, Medien oder Musik nachweisen können, dabei sind Einzelpersonen sowie Teams zugelassen. Die Verständigungssprache ist Deutsch.

Bewerbungsschluss ist der 10. Oktober 2017.

Wir heissen euch hoffen We invite you to hope

POSTED ON Juli 19th  - POSTED IN Campus der Künste

Vernissage am
27. August 2017, 14:00 Uhr
Ausstellung vom 28. August bis 3. September

Kunsthaus Baselland
St. Jakob-Strasse 170
4132 Mutenz/Basel

Die diesjährige “Next Generation”-Bachelor und Master-Graduate Show des Instituts Kunst der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW präsentiert Arbeiten von: Markus Aebersold, David Berweger, Manuela Cossalter, Johannes Adrian Eiserlo, Kaja Eng, Adrian Falkner, Othmar Farré, Manuel Guldimann, Chris Handberg, Robert Ireland, Tamara Janes, Aida Kidane, EunJi Kim, Lucie Kunz, Melanie Kuratli, Daniel Kurth, Jérome Leuba, Raphael Loosli, Robin Michel, Laura Mietrup, Katrin Niedermeier, Tobias Nussbaumer, Philémon Otth, Gil Pellaton, Mathis Pfäffli, Raphael Reichert, Njomza Sadikaj, Jelena Savic, Anna Shirin Schneider, Manuel Schneider, Aline Stalder, Aysa Stettler, Inka ter Haar, Florian Thate, Ambra Viviani, Tanja Weidmann, Arnaud Wohlhauser, Simon Wisst und kuratiert von Chus Martínez and Carolyn Christov-Bakargiev.

Yornel Martinez Elias zu Gast auf dem Campus der Künste

POSTED ON Juli 18th  - POSTED IN Allgemein, Campus der Künste

Der kubanische Künstler Yornel Martínez Elias wird von Oktober bis Dezember 2017 die Davidoff Art Residency in Basel innehaben. Der Postkonzeptualist folgt auf Guillermo Rodríguez (geb. 1986, Puerto Rico) und Michael Linares (geb. 1979, Puerto Rico) und ist damit bislang der dritte Künstler des von der Davidoff Art Initiative in Zusammenarbeit mit dem Institut Kunst der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW und dem Atelier Mondial ausgerichteten Residency-Programms.

Das Kunstschaffen von Martínez betont die Verbindungen zwischen Worten und Bildern – oftmals unterläuft er dabei die Funktion diskursiver Elemente, um auf diese Weise nachdrücklich deren Bedeutung zu verändern. Um sein Interesse an dem, was er „visuell die Beschränkungen der Sprache überschreiten“ nennt, zu intensivieren, arbeitet er häufig mit anderen Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturschaffenden zusammen.

Eines der Ziele seines Residency-Aufenthalts in Basel liegt für Martínez in der Rekonstruktion einer virtuellen Erfahrung, wobei der kreative Akt und die Erfahrung der Teilnehmenden unterstrichen werden sollen. Zur Zusammenarbeit mit der Hochschule merkt Martínez an: „Es handelt sich um einen Ort und einen Raum für grossartige neue Ideen. Hier treffen Dialoge und unterschiedliche Disziplinen des zeitgenössischen schöpferischen Arbeitens aufeinander, hier steht Bildung und Ausbildung mit anderen interdisziplinären und auf Zusammenarbeit beruhenden Schwerpunktsetzungen im Austausch. An diesen Herangehensweisen teilzuhaben, die auf die Integration der Studienfächer abzielen, wird bereichernd sein, wenn es gilt, mit bestimmten Problemen umzugehen, die in meinem Werk enthalten sind. Meine zukünftigen Arbeiten können davon in hohem Masse profitieren.“

Über den Künstler
Yornel Martínez Elias (geb. 1981 in Manzanilla, Kuba; er lebt und arbeitet in Havanna) arbeitet mit Sprache und Bild und verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der die Zusammenarbeit betont. Im Anschluss an seine Studien in Malerei und Zeichnung an der Academia de Arte Plásticas José J. Tejada (Santiago de Cuba) erhielt Martínez 2007 ein Diplom von der Fine Arts Faculty am Instituto Superior de Arte ISA (Havanna). Zahlreiche Ausstellungen in Kuba und international; zu ihnen zählen in jüngster Vergangenheit u. a.: 2017 die Einzelausstellung Statement, El Apartamento arte contemporáneo (Havanna); 2016 die Einzelausstellung Mi mano derecha no sabe lo que escribe mi mano izquierda (My Right Hand Doesn’t Know What My Left Hand Writes) an der Biblioteca Nacional José Martí (Havanna) sowie die Beteiligungen an den Gruppenausstellungen Roots of Influence, PAMM/Perez Art Museum Miami, Rainbow Caravan, Aichi Triennale (Nagoya), Transhumance, Beyond Cuban Horizons, CAB Art Center (Brüssel); 2015 fand die Einzelausstellung Intervención en la librería, Librería Fayad Jamís im Zuge der XII. Bienal de La Habana (Havanna) statt, die auch Beiträge für verschiedene andere Veranstaltungsorte der XII. Bienal de La Habana lieferte.

Über das Davidoff Art Residency Programm in Basel
Die Davidoff Art Residency Basel ist Teil der Davidoff Art Initiative (DAI). Sie unterstützt zeitgenössische Kunst von Kunstschaffenden aus der Karibik, stärkt Kunstorganisationen und fördert das kulturelle Engagement zwischen der Karibik und dem Rest der Welt. Es stellt eine Zusammenarbeit zwischen DAI, Atelier Mondial und dem Institut Kunst, Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW dar. Jedes Jahr wird eine Künstlerin oder ein Künstler aus der Karibik eingeladen, drei Monate im Atelier Mondial auf dem Campus der Künste zu verbringen und mit Chus Martínez, der Leiterin des Institut Kunst, in der Lehre an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW zusammenzuarbeiten.

OPEN AIR CINEMA – SETTING THE CAMPUS

POSTED ON Juli 4th  - POSTED IN Campus der Künste

Sommerworkshop 2017: INSTITUT INNENARCHITEKTUR UND SZENOGRAFIE STUDIO SCENOGRAPHY & EXHIBITION DESIGN

Zeitraum: 28. – 31. August 2017
Anmeldung bis zum 15.August an: martina.ehleiter@fhnw.ch
Beschränkte Teilnehmerzahl!
Teilnahmegebühr: 50,- CHF
Workshopleitung: Martina Ehleiter, Szenografin

Der Campus der Künste auf dem Dreispitz Areal Basel ist ein pulsierender Ort urbanen Lebens. In umittelbarer Nachbarschaft zur Hochschule für Gestaltung und Kunst befinden sich das Haus der elektronischen Künste (HEK), Radio X, die Produktionsfirma point de vue, das Transitlager sowie das Archiv- und Wohngebäude von Herzog & de Meuron.

Während des 4-tägigen Workshops verwandeln wir den Campus der Künste in ein Open-Air Kino und werden dabei im Zeitraffer die Entwurfsprozesse der Szenografie durchlaufen, eine Auswahl der Entwürfe umsetzen und ausgewählte Filme auf ihr szenografisches Potential untersuchen.

Während der Analyse des Areals werden Schauplätze erörtert und getestet. Welche Fassaden und Oberflächen eignen sich zur Bespielung? Welche Rolle spielen die ZuschauerInnen? Wie könnte ein urbaner Screen und ein dazu passendes Setting aussehen? Perspektivenwechsel und das Experimentieren stehen dabei im Vordergrund.

Als Grande Finale laden wir ein zur Campus-Filmnacht, in welcher StudentInnen, DozentInnen, MitarbeiterInnen und AnwohnerInnen zum Screening und Austausch eingeladen sind.

Call for the ECAM Graduate School

POSTED ON Juni 27th  - POSTED IN Campus der Künste

In November 2017 FHNW Academy of Art and Design is launching a Graduate School offering a PhD programme within the framework of the newly established European Centre of Art, Design, and Media-Based Research (ECAM). The programme centres on three core research clusters: (1) Poetry of the Real, (2) Impact of Culture, (3) Art, Design and Media-Based Research.

The programme focuses on practice-based PhD research guided by artistic, design-based and media-specific research methods. Proposals will be accepted from graduate students holding an MA or an equivalent degree from all fields of art and design. By equivalent qualification is meant, for instance, a diploma from the time before achieving a MA degree, or a degree equivalent to a Master’s obtained in a country that does not have the BA/MA system. Each case is assessed individually on the basis of the submitted documents.

The programme runs for three years and is coined by the artistic, design-based and media-specific methods and discourses related to the Graduate School’s three research clusters. The PhD candidates are supervised and guided in their research by professors of the FHNW Academy of Art and Design and the University of Art and Design Linz, and engage in a close exchange with the ECAM Research Centre and its activities (see www.ecam.ch). PhD degrees are awarded according to the statutory provisions of the University of Art and Design Linz and the ECAM Graduate School curriculum.

The first six research openings will be assigned in November 2017. Funding of the PhD project will be negotiated individually. Aspirants are asked to apply by 30 August 2017; applications in English or German should include a CV, copies of diplomas and a project outline of at least five and at most ten A4 pages.

The outline should include the following points:

  1. Description of the planned artistic, designed-based or media-specific research including information as regards basic research question, its relevance and topicality, project targets and methodology.
  2. Context and current state of research and its relevance for research topics addressed by ECAM.
  3. Status of the candidate’s own artistic, design and scientific work.

Please send us your application before 31 August 2017 online via the respective announcement on www.fhnw.ch/offene-stellen to Sarah Schilling and Birem Kostu, university administration.

Admission procedure:
1st round: 15 September 2017; candidates to be notified of result by 17 September 2017.

2nd round: Interviews at FHNW Academy of Art and Design in Basel scheduled for 21 – 22 September 2017.

For further information please contact:
Dr Linda Ludwig, linda.ludwig@fhnw.ch

Cultural Spaces and Design – Prospects of Design Education

POSTED ON Juni 10th  - POSTED IN Campus der Künste

Die globalen Bewegungen unserer Zeit – bewegen sie auch die Designausbildung?

Diese Frage stellt sich das Forschungsprojekt Cultural Spaces and Design, das vom Institut HyperWerk und dem Institut Integrative Gestaltung | Masterstudio der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW durchgeführt wird. Es befasst sich mit den Auswirkungen von Globalisierungsprozessen auf Design und den Konsequenzen für die Designausbildung. In der internationalen Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen und Vertretenden der Designpraxis werden Ausbildungsinhalte entwickelt und in die Designausbildung integriert.

Wer einem global arbeitenden Designteam angehört, sieht sich beispielsweise nicht selten mit rätselhaften Entwicklungen konfrontiert – obwohl doch alle dem Briefing zugestimmt haben. Es stellt sich die Frage, ob wir dabei nicht stillschweigend von den uns jeweils vertrauten kulturellen Stereotypen ausgegangen sind.

Die Arbeit von Designerinnen und Designern ist jedoch sehr konkret mit ihren jeweiligen Kulturen und Lebenswelten verbunden und kann nicht aus ihren Kontexten herausgelöst verstanden werden. Wenn wir von Design sprechen, dann geht es immer auch um kulturelle Praxis.

Diese Überlegungen sowie die Feststellung, dass die Designdisziplin bisher keine Kriterien entwickelt hat, die der globalen Ausdehnung ihres Aktionsrahmens kritisch Rechnung tragen, sind Ausgangspunkt von Cultural Spaces and Design – Prospects of Design Education. Anstelle der gängigen Nivellierung kultureller Eigenheiten und Praktiken soll ein Konzept von Designausbildung in bestehende Unterrichtsformen integriert werden, das die interaktive Kommunikation aller Beteiligten – Designerinnen und Nutzerinnen – sowie die differenzierte Wahrnehmung unterschiedlicher Milieus, Kulturen, Orten als eine genuin gestalterische Herausforderung unserer Zeit versteht.

Solchen Herausforderungen haben sich auch Studierende der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW gestellt, als sie 2016 mit dem Forschungsprojekt die Reise gingen. Sie haben sich mit fremden materiellen Kulturen, neuen Sichtweisen, anderen Lebenswelten in Indien, Australien, Botswana konfrontiert und dabei ihr eigenes Verständnis von Design kritisch befragt.

Um diese Erfahrungen und andere Themen geht es in den Veranstaltungen, die zum Abschluss des Forschungsprojekts Cultural Spaces and Design vom 18.–22. Juni 2017 stattfinden.

Neben drei Workshops, die von unseren Partnern aus Indien, Australien und Botswana geleitet werden, findet unter dem Titel Design is a Globalisation Issue auch ein international besetztes Colloquium statt. Dort berichten Studierende und Dozierende aus Botswana, Indien, Australien, Neuseeland, Kanada, Frankreich, den USA und der Schweiz von ihrer Arbeit, ihren Erfahrungen, stellen ihre eigenen Positionen vor und diskutieren die Zukunft der Designausbildung.

Alle Studierenden und Dozierenden der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW und anderer Hochschulen sind herzlich eingeladen! Die Konferenzsprache ist ist Englisch.

Detaillierte Informationen zu Workshops und Colloquium gibt es hier.

Cultural Spaces and Design wird gefördert von der Gebert Rüf Stiftung.

Poetry of the Real: Archives Values Futures – 14th and 15th of June 2017

POSTED ON Mai 16th  - POSTED IN Allgemein, Campus der Künste

The various sections of the symposium are grouped around the terms “archive – values – futures” which, based on an extended understanding of the concept of knowledge, also allows for a discussion on power, value and future. Knowledge spawns documenting, ordering, diagnosing, systematizing as well as prognosticating practices made use of by both scientists and artists. In addition, the symposium considers the possibility of extending these practices to include new disciplines and new learning and teaching regimes, thus opening up the perspective on emerging cultures and visions concerning knowledge of the future.

The symposium takes up the challenge and explores how artistic resources can contribute to the emergence of new knowledge systems between past, present and future.

Programme

(a more detailed programme is available for download here)

Section I, Archives: Patterns of Understanding

How is the past constructed? How do memories, collections and archives create an image of the past, which in its totality remains unfathomable? From which reservoir of methods and practices, and models of time and space is new knowledge drawn?

Section II, Values: Art and Knowledge

In their role as knowledge-regulating bodies, media raise questions as to the power systems underpinning that knowledge. What impact does the transfer of media have on the production of knowledge? The difficulty of media representation and the reliance on elaborate technical procedures in data collection.

Section III, Values: Media and Knowledge

Examples from institutional practice: questions regarding the order, distribution and representation of knowledge by means of the media. Which regulatory bodies step into action through media, not least when handling the materiality of knowledge. What significance is given to the knowledge-generating effect every intervention has on material and media culture?

Section IV, Futures: The Emerging Real

This section raises questions as to the expansion of acknowledged aesthetic and scientific practices in view of the current reordering of knowledge, with respect to the future of art, design and the media.

Participants

Carla Delfos, Taco Dibbits, Lars Ebert, Prof. Francesco Erspamer PhD, Jürgen Enge, Jana Eske, Valie Export, Prof. Dr. Melanie Franke, Prof. Wendy Hui Kyong Chun PhD, Prof. Dr. Reinhard Kannonier, Dr. Mario Klinger, Prof. Kirsten Langkilde, Dr. Linda Ludwig, Dr. Tabea Lurk, Prof. Dr. Thomas Macho, Prof. Dr. Claudia Mareis, Prof. Chus Martinez, Prof. Dr. Nicolaj van der Meulen, Dr. Christine Schranz, Dr. Shintaro Miyazaki, Dr. Susanne Neubauer, Prof. Michael Renner, Prof. Pierluigi Sacco PhD, Prof. Jeffrey Schnapp PhD, Christian Schneegass, Prof. Chris Wainwright, Prof. Heinz Wagner and Prof. Dr. Jörg Wiesel

Poetry of the Real: Archives Values Futures

14th/15th of June 2017 from 9 am until 6 pm
FHNW Academy of Art and Design, Campus of the Arts, Freilager-Platz 1, CH-4023 Basel, Auditorium
The conference is free of charge.

Celebrating the Campus of the Arts

POSTED ON Mai 15th  - POSTED IN Campus der Künste

Alljährlich zu den Basler Kunstmessen im Juni veranstaltet die Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW am 13. Juni 2017 eine Sommerparty: CELEBRATING THE CAMPUS OF THE ARTS ein – mit einer Performance und Ausstellung der Schwedischen Künstlerin Ingela Ihrman unter dem Titel THE INNER OCEAN, der Einweihung einer Kunst am Bau-Arbeit des Schweizer Künstlers Tobias Nussbaumer VECTORS & SKIN, der Ausstellung NEU | NOW mit Arbeiten von Jaeyong Choi (Deutschland), Theodore Livesey & Jacob Storer (Belgien) and Lana Ruellan (Frankreich), elektronischen Live-Acts und DJ’s im Rahmen des Musikfestivals EMERGING REAL, und natürlich mit Barbecue und Drinks.

DIENSTAG, 13. JUNI 2017
Von 18.00 bis 2.00 Uhr
Freier Eintritt

Campus der Künste
Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW
Freilager-Platz 1
4023 Basel

Anfahrt
Tram Linie 11 (Von Basel SBB Richtung: Aesch, Haltestelle: Freilager)
Shuttle Bus um 19 und 20 Uhr von der Art Basel (ab Isteinerstrasse)

EMERGING REAL
Dienstag, 13. Juni 2017
ab 18.00 Uhr bis 2.00 Uhr
@Freilager-Platz

FACEBOOK-EVENT

Lounge, Ambient & Downbeats (Bühne am Ateliergebäude)
18.00 Uhr – Live Act The Lugubrious
19.45 Uhr – DJ Lounge Wizzard
21.30 Uhr – Performance öff öff aerial dance mit Tobias Spori, Flurin Kappenberger, Pascale Utz, Alexa v. Wehren
21.45 Uhr – Live Act Denis Handschin
22.45 Uhr – Performance Mother and Child N°2 supported by Zola
23.00 Uhr – Live Act Systéme 8

Visionary Techno & House (Doppelgeschoss A0.11)
19.00 Uhr – Live Act & Visual Performance Robin Michel
20.00 Uhr – DJ Der Junge mit der Trompete
21.30 Uhr – Performance Expanded Real
21.50 Uhr – DJ Vinolam Kawumski
23.20 Uhr – DJ Alchemist
0.40 Uhr – DJ Arne Molter & Ieva

Kuratiert von: Mario Klinger
Design und Visuals von: Noel Michel & Stefan Kurt Scherer

Radio X wird das Festival live übertragen (radiox.ch / 94.5 FM).

Emerging Real wird grosszügig unterstützt von Maltech und Ueli Bier.

Die Afterparty findet im Elysia statt – mit Sets von Garçon (Amenthia | Basel), Timnah Sommerfeldt (Home | Basel) und Philipp Weibel (Sense | Basel).

ERÖFFNUNG VON VECTOR & SKIN: TOBIAS NUSSBAUMER
Dienstag, 13. Juni 2017, 19.30 Uhr
@Freilager-Platz

FACEBOOK-EVENT

Kunst im öffentlichen Raum! In ihrer eigenwilligen Form bringt die Arbeit „Vectors & Skin” des Schweizer Tobias Nussbaumer eine hohe skulpturale Qualität mit Prozesshaftigkeit zusammen – Komplexität, Poesie und ein integratives Potential fallen so in Eins.

Die Archiskulptur nimmt auf örtliche Bedingungen – ihren aktuellen Kontext, die neue urbane Struktur wie auch die Nutzungsgeschichte des Dreispitz’ als Industrieareal – Bezug. Gleichzeitig wird sie zur Begegnungszone inmitten des Campus der Künste. Aus der Entfernung gebiert sich „Vectors & Skin“ als vertikale Skulptur, deren Wahrnehmung sich jedoch verändert, wenn man sich annähert: Die Arbeit wird be- und untergehbar. Von unterschiedlichen Höhen und Richtungen können die Besucherinnen und Besucher auf den Campus blicken, das Aussen wird zum Innen. Sie erleben einen neuen, realen Raum, werden eingeladen, diesen zu besetzen und zu bespielen.

Mit „Vectors & Skin“ eröffnet Tobias Nussbaumer das Spiel mit der Wahrnehmung, sucht eine Markierung, eine Interaktion, einen Prozess, einen veränderbaren Lebensraum auf dem fertiggestellten Campus.

Die Arbeit ist im Auftrag des Bau- und Verkehrsdepartements des Kantons Basel-Stadt in Folge einer öffentlichen Wettbewerbsausschreibung durch den Kunstkredit entstanden.

Die Eröffnung findet am 13. Juni 2017 mit Ansprachen von Dr. Katrin Grögel (Beauftragte für Kulturprojekte des Kantons Basel-Stadt, Leitung Kunstkredit) und Kirsten M. Langkilde (Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Direktorin) statt.

Der Künstler wird anwesend sein.

THE INNER OCEAN: INGELA IHRMAN
Ausstellung und Performance
von Ingela Irma und Tour mit Chus Martínez
13. Juni 2017, 20.00 Uhr
@der TANK

FACEBOOK-EVENT

Im Ausstellungsraum der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW Der TANK zeigt das Institut Kunst eine neue Arbeit der schwedischen Künstlerin Ingela Ihrman.

In den Arbeiten von Ingela Ihrman fliessen taktile Techniken des Kunsthandwerks und des Bastelns mit Elementen poetischer Absurdität zusammen. Gleichzeitig bedient sich die Künstlerin beim Amateurtheater und der Wissenschaft. Ihre Kunstpraxis bewegt sich zwischen Performance, Installation und dem Schreiben. Kostüme und theatrale Momente sind dabei ebenso so wiederkehrende Aspekte wie die Tatsache, dass vermeintlich Statisches lebendig wird – etwas erblüht oder wird geboren …
So auch am 13. Juni während ihrer Performance.

Die Ausstellung wird von Chus Martínez kuratiert. Es handelt sich um eine gemeinsame Produktion des Instituts Kunst mit dem Nature Addicts Fund als Teil einer langfristigen Kooperation.

Die Ausstellung läuft bis zum 22. Juni. Besuch auf Anfrage bei Simon Wuersten, simon.wuersten@fhnw.ch

Öffnungszeiten während der Art Basel:
14. / 15. und 16. Juni 2017: 16 bis 20 Uhr
17. und 18. Juni 2017: 14 bis 18 Uhr sowie auf Anfrage.

ERÖFFNUNG NEU | NOW #9
Dienstag 13. Juni 2017, 20.30 Uhr
@Hochhaus, Foyer und Studiokino

Die Ausstellung ist auch am 15. sowie am 16. Juni 2017 von 8 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

FACEBOOK-EVENT

Zur Eröffnung findet auch ein Filmscreening statt.

Mit Beiträgen von:
AttenteMassimiliano Di Franca
MNAU (Meow)Marek Jasan
My Silicone LoveSophie Dros
ONCEAndrea Alessi
Remote ArcadiaHXZ
ShatteredEva Giolo
Until the Quiet ComesYaron Cohen

In seiner 9. Ausgabe und zum dritten Mal während der Art Basel zeigt NEU | NOW Absolventinnen und Absolventen von Kunsthochschulen aller Disziplinen aus Europa: mit Jaeyong Choi (Germany), Theodore Livesey & Jacob Storer (Belgium) und Lana Ruellan (France).

Die Ausstellung widmet sich der nächsten Generation von Künstlerinnen und Designern, deren Arbeiten von gesellschaftlicher Relevanz zeugen:
„Mass“ von Jaeyong Choi besteht aus tausenden Kabelbindern, die sich zu einer raumgreifenden Wolke zusammenfügen. Ein künstliches Gebilde, das als Metapher für „Vermehrung“ gelesen werden kann und zugleich zum Ausdruck bringt, dass alles mit allem verbunden ist – obschon diese Verbundenheit von autoritären Entscheidungsträgern unberührt bleibt.

Wörter konstituieren Realität. Doch welche Rolle spielt dabei die Fiktion? Die Performance „This page intentionelly left blank“ von Theodore Livesey & Jacob Storer hinterfragt durch automatisiertes Schreiben das Performative im Prozess des Darstellens, des Editierens und des Interpretierens.

Mit ihrem „Mineral Research Laboratory“ erschafft Lana Ruellan eine künstliche Repräsentation von natürlichen Prozessen, die sie zugleich hinterfragt: sie erzeugt Mineralien, deren chemische Eigenschaften sich in keinerlei Hinsicht von den Objekten der Natur unterscheiden, jedoch in wesentlicher kürzerer Zeit produziert werden können.

 

NEU | NOW ist eine Initiative der Swiss Cultural Entrepreneurship Plattform an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Kooperation mit der European League of Institutes of the Arts ELIA.

Curating Catalogues – Visuelle Kommunikation im Kontext kuratorischer Praxis.

POSTED ON Mai 10th  - POSTED IN Allgemein, Campus der Künste

Seit der erstmaligen Veröffentlichung von Brian O’Doherty’s Essay «In der weissen Zelle» (Artforum 1976) herrscht ein anhaltender Diskurs über die institutionelle Haltung von Museen und deren Einfluss auf die Vermittlung ihrer Inhalte. Die Verbindung zwischen dem Exponat und dem kuratorischen Konzept einerseits sowie dem museumseigenen Kommunikationskonzept andererseits bleibt eine der bislang unzureichend behandelten Forschungsfagen. Sie basiert auf dem Paradigma, dass das Besuchen und Anschauen eines Exponates nach wie vor ein kostbares Gut darstellt und das «Original» seinen eigenen Anspruch formuliert.

Die Digitalisierung von Kunstwerken und deren Massendistribution über analoge oder digitale Kommunikationskanäle rücken die unmittelbare Erfahrung von Kunst zwar in den Hintergrund, doch bieten sie auch die Chance der vertieften Auseinandersetzung und der individuellen ästhetischen Erfahrung. Anders formuliert geht es um die Frage, inwiefern sich das sinnliche Erleben von künstlerischen Exponaten durch gestalterische Praktiken aneignen und transportieren lässt.

Ein im Herbstsemester 2016 entwickeltes Projekt untersucht diese Praktiken anhand von sechs Sammlungsobjekten des Museum der Kulturen Basel. In direkter Anlehnung an das kuratorische Konzept der Dauerausstellung «StrohGold – kulturelle Transformationen sichtbar gemacht» werden die Objekte von Studierenden in einem interaktiven Buch neu inszeniert. Dieses Vorgehen löst die traditionell getrennten Rollen zwischen «Publizieren» und «Kuratieren» auf und unterstreicht die Möglichkeit, dass das Medium «Buch» selbst zu einem Ausstellungsraum werden kann (Bovier 2004), innerhalb dessen editorische, kuratorische und künstlerisch-gestalterische Praktiken ineinander übergehen.

Lazar Jeremic, Benedikt Kaiser

Silvia Balzan, Ah Jin Kim, Yann Martins

Nadia Lanfranchi, Pascale Lustenberger, Tena Kelemen

Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel
Institut Visuelle Kommunikation
Master of Arts in Visueller Kommunikation und Bildforschung

DOZENTIN Prof. Marion Fink

PROJEKT Curating Catalogues. Visuelle Kommunikation im Kontext kuratorischer Praxis.

MODUL Art Direction, HS 2016, 2. Jahr

GASTDOZENT Marius Hügli

KURATORINNEN Stephanie Lovàsz und Beatrice Voirol, Museum der Kulturen Basel

SOFTWARE iart, Münchenstein   /Basel

DOKUMENTARFILM Fabian Kempter

KONZEPT UND DESIGN
STUDIERENDE Silvia Balzan, Ah Jin Kim, Yann Martins
SAMMLUNGSOBJEKT Daruma-Baumheiliger, Japan

STUDIERENDE Lucia De Mosteyrin Munoz, Natalia Rojas Bilbao, Eva Stählin
SAMMLUNGSOBJEKT Muschel, Australien

STUDIERENDE Nadia Lanfranchi, Pascale Lustenberger, Tena Kelemen
SAMMLUNGSOBJEKT Schale für Teezeremonie, Japan

STUDIERENDE Christine Grigoryan, Anna Sajdoková
SAMMLUNGSOBJEKT Gebettafel, Ghana

STUDIERENDE Narine Grigoryan
SAMMLUNGSOBJEKT Nandi, India

STUDIERENDE Lazar Jeremic, Benedikt Kaiser
SAMMLUNGSOBJEKT Sekka Shibori, Japan

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